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...made with in Leipzig...

Es war ein warmer, sonniger Mittwochnachmittag, als sich Elina nach Langem einmal wieder einen Stadtbummel gönnte. Sie wollte nach der anstrengenden und doch sehr aufregenden Zeit einfach einmal wieder entspannen und sich von den Angeboten der Stadt etwas berieseln lassen.

 

Das Haus der Magischen Entfaltung stand. Es war genau so wundervoll und lichtvoll geworden, wie sie es stets in ihren Träumen gesehen hatte.

Und die Vogelfrauen waren gekommen. Eine nach der anderen hatte sie sie gefunden oder war von ihnen gefunden worden.

Wie von einem hellen Stern wurden die Frauen von der Energie des Hauses der Magischen Entfaltung angezogen und nun sprudelte dort das Leben. Es pulsierte geradezu vor schöpferischer Kraft. Jede Einzelne von ihnen trug ihren Teil auf die ihr eigene Art bei und lehrte neue, noch nicht befreiten Frauen den Weg in ihre Mitte und dann in ihre Verwirklichung.

Es war ein wahrgewordener Traum.

Noch nie zuvor war Elina so glücklich gewesen.

 

Nachdem sie schon einige Zeit unterwegs war, den angenehmen Gleichmut der Stadt genossen und die verschiedensten Dinge bewundert hatte, kam sie an einem Antiquariat vorbei. Das Schaufenster war hübsch dekoriert und es gab dort alte Kalender, Bildbände, Stadtführer und Romane. Elinas Blick wanderte gedankenverloren über die Buchrücken und Einbände, doch war es schließlich ein ganz bestimmtes Buch, welches sie besonders in seinen Bann zog. Auf seinem Einband trug es ein Symbol, welches ihr sehr bekannt vorkam. Es war der kleine rote Vogel im goldenen Herzen!

„Ein Symbol, fast so wie das aus meinem Traum!“, durchfuhr es Elina und sofort ging sie in den Buchladen hinein. Das Buch hatte ihre Aufmerksamkeit erweckt. Seltsamerweise hatte es aber keinen Titel, jedenfalls nicht außen auf dem Einband, darum musste sie unbedingt einen Blick hineinwerfen.

Als Elina energisch eingetreten war, begrüßte sie ein alter Mann, vermutlich der Buchhändler, freundlich und reichte ihr auf ihre Bitte hin das Buch.

„Es ist ein sehr, sehr altes Buch“, sagte er. „Und nie hat es jemand haben wollen. Darum habe ich es heute Morgen ins Schaufenster gestellt. Vielleicht würde ja jemand Interesse daran bekunden.“ Er lächelte Elina freundlich an. „Und siehe da, schon betreten Sie meinen Laden und fragen danach. Schauen Sie es sich nur in Ruhe an!“, ermunterte er sie.

Elina dankte ihm, setzte sich in einen alten Sessel in einer Ecke und schlug die erste Seite auf. Dort stand tatsächlich auch der Titel.

„Elina, die Vogelfrau
von Idis Agiles“

 

Elina schlug das Buch erschrocken zu. „Nein, das ist nicht wahr!“, dachte sie, „Von wann ist das Buch?“ Als sie jedoch nach dem Erscheinungsdatum schaute, konnte sie keines finden.

Nervös richtete sie sich an den Buchhändler. „Wissen Sie zufällig, wann dieses Buch geschrieben wurde?“

Der alte Mann schaute Elina verwundert an. „Nein, nicht genau, aber es war bereits im Bestand meines Großvaters und er hat es mir mit der Buchhandlung zusammen vererbt. Wie gesagt, nie zeigte jemand Interesse daran. Es ist, als ob es verhext sei.“

Elina strahlte ihn mit leuchtenden Augen an und sagte ungeduldig, „Ich kaufe es! Wie viel kostet es?“

„Nicht viel, geben Sie mir zehn Euro dafür!“, erwiderte der Buchhändler und zuckte mit den Schultern.

Elina konnte es nicht fassen. „Wieso wollte dieses Buch denn nie jemand haben?“

Der Alte schaute sie nachdenklich an, bevor er ihr antwortete. „Nun, die meisten haben es erst gar nicht bemerkt. Und wenn es einmal jemandem in die Hände fiel, legte er es sogleich wieder zurück. Es scheint eines dieser Bücher zu sein, die sich ihren Käufer selbst aussuchen.“ Der alte Mann zwinkerte Elina zu. „Oder soll ich besser sagen: ihre Käuferin?“

Elina wusste nicht genau, was sie sagen sollte und lächelte nur verlegen. Dann zahlte sie, nahm das Buch und ging aus dem Laden.

„Seltsamer Mann“, dachte sie und entdeckte einen Park in der Nähe des Antiquariats. Dort setzte sie sich auf die erste freie Bank in der Sonne und schlug die ersten Seiten auf …

„In letzter Zeit, immer wenn es ganz still wurde, bekam Lena ein so seltsames Gefühl. Es war, als ob sie jemand rufen würde. Von ganz weit her. Früher hatte sie …“

 

Lena schlug das Buch wieder zu und stellte, noch perplexer als zuvor, fest, dass es tatsächlich ihre eigene Geschichte war. Aufgeregt blätterte sie an das Ende des Buches und konnte es kaum glauben.

„Lauter leere Seiten“, dachte sie und blätterte zurück in die Mitte des Buches auf die letzte beschriebene Seite. Dort las sie völlig verwundert,

„… und blätterte zurück in die Mitte des Buches auf die letzte beschriebene Seite. Dort las sie völlig verwundert …“

 

„Das gibt es nicht!“, dachte Elina und ließ langsam das Buch auf ihren Schoß sinken. In diesem Moment hörte sie Idis‘ Stimme aus ihrem Herzen.

„Es ist das Buch deines Lebens, Elina. Und du entscheidest in jedem Moment, was auf die nächsten noch leeren Seiten geschrieben wird.“

Da lächelte Elina.

„Ja. So wird es sein“, dachte sie, „Es ist das Zauberbuch meines Lebens.“

 

– Ende –

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Anna Breitenöder
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