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„Vogelfrauen!“, rief Maya, die nun auch im Kreis der zwölf Seelenschwestern stand, „Nun begrüßt Lena in eurem Kreis und ruft dreimal “Vogelfrau Lena, willkommen in unserem Kreis!” Und die Vogelfrauen riefen es dreimal.

„Nun, Lena“, sagte Maya, „Tritt in unseren Kreis, denn nun bist du eine von uns!“

Lena trat ein und spürte, wie die Lichtfäden, die sich bislang aus der Mitte heraus mit den anderen verwebt hatten, nun gleichmäßig mit ihren Seelenschwestern verbanden. Zusätzlich verwebte sich ihr Licht nun auf magische Weise mit jeder einzelnen Vogelfrau im Raum. Jedoch etwas schwächer, als mit ihren Seelenschwestern.

Dann rief Maya, „Vogelfrauen, das Ritual ist beendet!“ Und in diesem Moment lösten sich alle Vogelfrauen auf. Nur der Kreis der Zwölf blieb noch bestehen.

„Lena, dieser Kreis wird dich von nun an begleiten. Du brauchst nur an uns zu denken und wir werden dir helfen. Sobald du das endgültige Ritual hinter dich gebracht hast, nach der dritten Etappe deiner Reise, wirst auch du uns helfen können, bis dahin, werden wir dich nicht um deine Hilfe bitten, denn du wirst all deine Kräfte für dich selbst brauchen“, erklärte Maya, „Nimm nun all unsere Fähigkeiten und gib sie in deinen Lichtball, dann werden sich deine Fähigkeiten sogar potenzieren.“

Jede der elf anderen Frauen legte einen Lichtball in einer ganz eigenen Form und Farbe vor sich auf den Boden und rollte ihn zu Lena hinüber.

Lena hob den ersten auf. Er kam von Maya und enthielt die Fähigkeit, über den Tanz eine Öffnung zu jeglichem Lichtstaub, den es auf der Welt gab, zu erreichen, den eigenen Körper zu Lichtstaub zu transformieren und sich schließlich mit dem äußeren Lichtstaub zu vermischen. Diese Fähigkeit war von großer Bedeutung, da er alten Lichtstaub aus der Tänzerin befreite und neuen an die Stellen setzte, die momentan fehlten. Die Tänzerin war danach um einiges gestärkter als zuvor und konnte auf diese Weise von noch größerem Nutzen für andere sein.

Als Nächstes hob Lena den Lichtball von Zara auf. Dieser enthielt die Fähigkeit, die Türme der Veränderung selbst bauen zu können. Die unermessliche Bedeutung dieser Fähigkeit war, dass jeder, der ihrer mächtig war, einen bereits erbauten Turm leicht umbauen konnte. So war sie in der Lage, die Windungen, die bereits beschritten wurden und für die es vorgesehen war, dass sie nie wieder beschritten werden konnten, wieder beschreitbar zu machen, wenn auch nur für ein einziges weiteres Mal.

Als nächste rollte Idis ihren Ball zu Lena und diese erkannte deren Fähigkeit, in andere Menschen hineinsehen zu können. Die Kraft aus diesem Lichtball war, für einige Momente in andere Menschen hineinblicken und deren Bilder und Gedanken wahrnehmen zu können.

Diese und alle weiteren Bälle, die noch zu ihr kamen, gab Lena in ihren Lichtball der Bestimmung hinein und sie wurden zu einem Teil von ihm und färbten ihn an der jeweiligen Stelle in der entsprechenden Farbe.

„Danke euch“, sagte Lena ehrfurchtsvoll. Die Frauen nickten anerkennend.

Und plötzlich lösten sich auch diese Frauen auf und nur Lena stand noch in dem nun vollkommen leeren Trainingsraum. Sie fühlte sich auf einmal ziemlich allein und auch immer noch sehr mitgenommen von den Ereignissen.

Aber da kam Elina durch die Tür und begrüßte sie. „Hallo Lena …“

„Elina, wo warst du?“ Lena schaute Elina völlig überrascht an.

„Wie du, bei einem Ritual“, sagte Elina geheimnisvoll und ihre Augen leuchteten voller Glanz.

„Bei einem Ritual? Du hattest also auch eins?“ Lena war erstaunt.

„Ja“, Elina lächelte. „Es war sehr schön und kraftvoll zugleich.“

Lena lächelte zurück. „Meines auch. Allerdings habe ich einen Fehler gemacht, ich bin wieder rückwärtsgegangen, obwohl Idis mich ja gewarnt hatte.“ Lena senkte schuldbewusst den Blick.

„Ich weiß“, sagte Elina und schaute, als ob sie genau wusste, was passiert war. „Naja, nun kannst du es ja auch nicht mehr ändern.“

Lena nickte und schaute nachdenklich.

„Was passiert jetzt? Es wird ja anscheinend noch eine dritte Etappe geben. Weißt du da etwas mehr darüber?“, fragte sie Elina.

„Ja, deshalb bin ich hergekommen.“ Elina kam auf Lena zu und sagte, „Ich soll dir etwas geben. Nimm es, du wirst es brauchen können.“

Lena nahm den kleinen Gegenstand, den Elina ihr reichte, entgegen und erkannte eine kleine goldene Schatztruhe. „Wozu brauche ich denn diese Schatztruhe?“, wollte Lena wissen.

„Sie ist für deine dritte Etappe. Du wirst zu Idis gehen und dort noch den Keller aufräumen müssen, in welchem Sephora aufgewachsen ist“, kündigte Elina an und lächelte etwas schief.

„Diesen Keller aufräumen?“, fragte Lena verdutzt.

„Ja.“ Elina nickte.

„Aber dort gab es doch gar nichts außer Sephora, er war doch sonst vollkommen leer!“ Lena schaute immer noch überrascht und verständnislos.

„Ja, das ist dir so vorgekommen, als Sephora noch dort gewohnt hat. Aber warst du denn bereits dort, als sie nicht mehr dort wohnte?“, wollte Elina wissen.

„Nein, eigentlich nicht. Das letzte Mal, als ich dort war, habe ich sie nach draußen auf die Wiese getragen“, sagte Lena.

„Siehst du“, erwiderte Elina. „Es gibt dort noch Einiges zu tun! Nun geh zu Idis und tritt deine dritte Reisetappe an. Sie freut sich schon auf dich!“

Lena und Elina gingen hinunter in den Keller des bunten Hauses, wo immer noch, oder wieder, der Lichtball stand, dessen war sich Lena nicht so ganz sicher. Aber sie sah ihre neuen Fähigkeiten, die in der Kugel bunt aufleuchteten und pulsierten.

Lena setzte wieder ihren rechten Fuß in den Ball hinein und Elina sah, wie sie von ihm umfasst und eingesogen wurde.

„Viel Glück!“, rief Elina ihr hinterher und blieb dann noch lange sehr nachdenklich stehen.

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