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„Die Verbindungen werden mit dem heutigen Ritual besiegelt und du, Lena, wirst in den Kreis deiner Seelenschwestern und damit in den Kreis aller Vogelfrauen aufgenommen!“, gab Maya feierlich bekannt, „Lena, bitte begrüße jetzt deine Seelenschwestern. Es ist wichtig, dass ihr eure Verbindungen auch in der wirklichen Begegnung besiegelt!“

Maya trat aus dem Kreis und Lena ging zu jeder ihrer Seelenschwestern im Kreis und begrüßte sie voller Dankbarkeit und Freude.

Dabei fiel ihr auf, dass jede ihrer Seelenschwestern ein Amulett an einer Halskette trug, und jedes war eine kleine Kugel, die ähnlich aussah, wie Lenas Lichtball. Jedoch war jedes Amulett doch auf seine eigene Weise einzigartig.

Lena selbst hatte ihr Amulett noch nicht bekommen aber sie wusste, dass sie es bei ihrer dritten Initiation erhalten würde. Doch da sie noch kein Amulett hatte, fühlte sie sich den anderen noch nicht ganz ebenbürtig.

Maya schien Lenas Gedanken erahnt zu haben. „Lena, du wirst dein Amulett bald bekommen. Doch sei dir bewusst, du trägst es bereits in deinem Herzen. Das äußere Amulett ist nur ein Symbol für euch. Deine Seelenschwestern können aber in dein Herz hinein sehen und haben dich bereits als eine von ihnen erkannt.“

Lena lächelte dankbar zu Maya hinüber. Es war gut, dass Maya das gesagt hatte, jetzt fühlte sie sich schon viel sicherer.

Nachdem sie all ihre Schwestern begrüßt hatte, gingen diese wieder zurück in den Kreis, blieben aber in der ersten Reihe stehen, um dem Ritual beizuwohnen.

„Nun, Lena, du wirst noch eine allerletzte Reiseetappe antreten, bevor du Papili hoffentlich befreien wirst“, begann Maya. „Wir Vogelfrauen werden dich dabei unterstützen und darum wirst du jetzt offiziell in unseren Kreis aufgenommen. Allerdings musst du dazu noch eine weitere Prüfung bestehen, damit wir sehen können, ob du tatsächlich eine von uns bist! Es fehlen in deinem Kreis noch drei Schwestern, die sich dir noch nicht zu erkennen gegeben haben. Du wirst sie jetzt in der Menge der Vogelfrauen erkennen müssen, damit du die Prüfung bestehst.“

Lena wusste nicht, wie sie dies anstellen sollte. Sie hatte nichts dergleichen gelernt. Doch da fiel ihr ein, dass sie ja damals von Elina erfahren hatte, wie sie mittels der lichtvollen Klabuwees eine Lichtverbindung von den fliegenden Klabuwees hin zu ihrem Herzen herstellen konnte. Und da es das Einzige war, was ihr dazu einfiel, versuchte sie es mit dieser Methode.

„Ihr lichtvollen Klabuwees“, dachte Lena angestrengt, aber da waren keine lichtvollen Klabuwees weit und breit. Sie versuchte es noch einmal, aber wieder bewirkte sie damit nichts.

Die Menge um sie herum schaute gebannt auf Lena und einige Vogelfrauen riefen besorgt, „Und wenn sie es nicht schafft? Wie wird es dann mit uns weitergehen?“

„Ruhe!“, rief Maya in die angespannte Runde, „Ich bitte um Ruhe! Lena muss sich konzentrieren …“

Es wurde wieder still. Und plötzlich hörte Lena ein ganz leises Piepen und sie rief innerlich erleichtert, „Papili! Oh, Papili, weißt du, wer meine drei übrigen Seelenschwestern sind?“

„Piep! Nein, aber Elina weiß es“, piepte Papili ganz leise und dann hörte Lena plötzlich ganz weit in der Ferne Elinas Stimme. „Lena, die Erste ist eine Frau in einem tiefblauen Kleid. Erinnerst du dich an Bek? Wie sie die Welt im Klang vernahm?“

Lena nickte der Stimme innerlich zu. „Ja, Bek, ich konnte durch Bek die Welt hören!“

„Ja, und so kannst du die Erste deiner übrigen Seelenschwestern hören. Geh der Melodie nach, die du die ganze Zeit wahrgenommen, aber nicht für bedeutsam erachtet hast.“ Kaum hatte Elina das gesagt, hörte Lena sofort diese Melodie.

„Ja, sie ist direkt vor mir, dennoch etwas entfernt“, dachte Lena und ging geradeaus in die Richtung, aus welcher die Melodie nun immer lauter wurde. Sie trat vorsichtig einige Schritte voran und merkte, wie sich die Menge vor ihr auftat. Und da stand sie plötzlich vor einer Frau, deren Melodie sie zu sich geführt hatte. „Du, die vor mir steht, bist du eine meiner Seelenschwestern?“, fragte Lena leise.

Die Frau mit der Melodie nickte zuversichtlich. „Ja, ich bin Raya und bin eine deiner Seelenschwestern. Ich freue mich, dass du mich erkannt hast!“

Und dann war die nächste Seelenschwester dran.  Lena hörte wieder auf Elinas Stimme „Du hast doch einmal Lichtstaub gefühlt, wie dicht er war und so voller Bewegung, richtig?“, erklärte ihr Elina aus der Ferne.

„Ja“, nickte Lena in sich hinein.

„Geh jetzt diesem Lichtstaub nach, denn die Zweite deiner übrigen Seelenschwestern kannst du genau daran erkennen. Der Lichtstaub, den sie ausstrahlt, ist so dicht, dass du ihn spüren kannst. Doch nur du und deine anderen Schwestern könnt ihn spüren, denn er hat eure einzigartige Qualität!“

Lena lenkte ihre Aufmerksamkeit nun darauf, ob sie von irgendwoher dichten Lichtstaub spüren konnte, doch sie konnte es nicht.

„Vielleicht wird er von den anderen Frauen in der Menge abgelenkt?“, dachte sie und ging zurück in ihren Kreis, in der Hoffnung ihn dort spüren zu können. Doch auch von dort aus konnte sie ihn nicht erspüren.

„Oh, was soll ich denn jetzt tun?“, dachte Lena und kramte in ihrer Erinnerung nach einer möglichen Lösung.

Da hörte sie wieder das Piepen von Papili. „Du kennst den Lichtstaub schon, du bist schon ständig drin gewesen!“

„Aber kann es denn möglich sein? Es stehen ja nur meine Seelenschwestern um mich herum, und die habe ich doch bereits erkannt!“, dachte sie aufgewühlt, aber dann fiel ihr ein, dass die einzige Frau, die noch nahe am Kreis stand, Maya war, und tatsächlich, als sie sich in deren Richtung bewegte bemerkte sie, wie der Lichtstaub immer stärker wurde.

Und Lena wusste: „Ja, es ist Maya!“

Maya lächelte, als Lena vor ihr stand. „Ja, ich bin eine deiner Seelenschwestern, auch ich freue mich, dass du mich erkannt hast!“

„Und nun zur dritten und letzten Seelenschwester, damit sich der Kreis der Zwölf endgültig schließen darf!“, rief Maya den Vogelfrauen zu.

„Eine noch“, dachte Lena aufgeregt, „Dann bin ich wirklich eine von ihnen! Nur wie finde ich diese denn jetzt?“

Sie hörte auf die Stimme Elinas, aber es blieb still. Nichts, keine Antwort war zu hören.

„Papili“, dachte Lena. „Weißt du es denn?“ Aber auch Papili blieb still. Lena überlegte und dann fiel ihr ein, dass es ja bisher immer geholfen hatte, wenn sie rückwärtsgegangen war, als etwas nicht mehr klappte.

„Soll ich das wirklich tun? Vielleicht fällt es mir ja dann ein?“, zweifelte sie kurz, aber dann trat sie einen ganz kleinen Schritt zurück.

Plötzlich hörte sie, wie sich eine große Aufregung unter den Frauen breitmachte und wie viele von ihnen schrien,  “Nein! Lena, nicht rückwärts! Damit bringst du nur noch mehr durcheinander!”

Aber Lena hatte ihren rechten Fuß bereits auf dem Boden aufgesetzt und war somit rückwärtsgegangen.

Und da stand sie plötzlich im Waldhaus vor Idis.

„Idis! Huch?“, entfuhr es Lena erschrocken.

„Lena! Du bist wieder rückwärtsgegangen! Irgendwie ist es mit dir wirklich nicht leicht“, rief Idis aus, grinste aber über das gesamte Gesicht und ihre Augen strahlten.

„Du hättest mich auch wirklich anders finden können, aber gut, nun hast du diesen Weg gewählt und es wird sich wieder einiges verschieben“, sagte sie.

„Bist du denn meine zwölfte Seelenschwester?“, fragte Lena, die sich von ihrem Schreck noch nicht ganz erholt hatte.

„Ja! Du hast mich gefunden, auch wenn du mich ja nicht wirklich erkannt hast. Dafür wirst du nun eine weitere Prüfung bestehen müssen. Du wirst in das Ritual zurückkehren und es wird wieder eine kurze Zeitspanne in der Zukunft zurückgedreht worden sein. Du wirst die Aufnahme in den Kreis der Vogelfrauen zwar nun miterleben, aber irgendwann in der Zukunft, wirst du einige Zeitspannen zurückfallen“, erklärte Idis. „Darum wende diese Technik bitte nie wieder an, außer du bist tatsächlich in Lebensgefahr. Ich hätte es dir früher sagen müssen.“

„Das ist ja wahrlich kompliziert“, dachte Lena. „Ja, ich wurde ja bereits einmal von Idis gewarnt, wusste aber wirklich nicht, dass ich beim Rückwärtsgehen in der Zukunft immer wieder in die Vergangenheit zurückgegangen war. Obwohl, ich war doch gar nicht in die Vergangenheit zurückgegangen? Ich verstehe es nicht …“ Lena schaute etwas ratlos. Aber in diesem Moment befand sie sich wieder im Kreis der Vogelfrauen. „Lena, du hast die Prüfung bestanden, auch wenn du Idis nicht tatsächlich erkannt hast. Es gilt die tatsächliche Begegnung mit der Seelenschwester! Ich gratuliere dir!“, erklärte Maya laut.

Lena schaute sich in ihrem Kreis um und tatsächlich, nun stand auch Idis dort. Sie stand dort in ihrem langen weißen Kleid und ihre weißen Haare fielen wirr über ihr Gewand.

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