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Lena ging wieder auf die Treppe hinaus und überprüfte nun, ob sich die Schrift auf der Tür gewandelt hatte. Dies war jedoch dieses Mal nicht geschehen.

Dann kam sie bereits auf der obersten Ebene an. „Seltsam“, dachte sie, „Letztes Mal waren es doch viel mehr Ebenen auf der Wolkentreppe!“ Aber nun war sie ganz oben und es war wieder alles völlig weiß und neblig.

Da sah sie inmitten des weißen Nebels, wie sich eine Wolkenschrift formte und sie las, „Du kannst, was du wirklich willst!“

„Ja, und?“, dachte Lena, denn sie hatte mit etwas Konkreterem gerechnet, mit einer sinnvolleren nützlicheren Botschaft. „Das weiß ich doch schon! Ich habe schon so viel in meinem Leben erreicht, und wieso? Weil ich es eben wollte! Ich erreiche immer, was ich will. Naja, zumindest, nahezu …“, dachte sie enttäuscht.

Papili aber flatterte aufgeregt um sie herum und piepte, „Piep, bist“, piepte es, „Bist …!“

Lena verstand nicht, was Papili ihr da sagen wollte. Papili aber flog zum letzten Wort und da merkte Lena, dass sie sich ja glatt verlesen hatte!

„Da steht ja gar nicht ‘willst’, sondern ‘bist’, und nicht ‘kannst’ sondern ‘willst’!“ erkannte sie jetzt und musste über sich selbst lachen, dass sie es nicht richtig gelesen hatte. Da stand, „Du willst, was du wirklich bist.”

„Doch, wer bin ich denn?“ Darauf wusste sie nun immer noch keine richtige Antwort.

„Das Leben, das ich früher geführt habe, wollte ich das so? Und wer war ich eigentlich in diesem Leben?“ Das einzige, was ihr daraufhin einfiel, war ein klares Nein. „Nein, ich wollte es nicht so, wie es war. Und … wer ich war, darüber habe ich mir doch nie irgendwelche Gedanken gemacht, dazu hatte ich gar keine Zeit!“

Lena schaute noch einmal zu der Schrift, die immer noch vor ihr schwebte. „Aber, ich hätte auch gar nicht gewusst, was ich gewollt hätte …“, dachte sie.

Doch jetzt, als sie so darüber nachdachte, fielen ihr die Erlebnisse wieder ein, die sie auf den unteren Ebenen hatte und sie lächelte erfüllt.

„Was ich wirklich will, ist glücklich zu sein! Und ich möchte bei Elina und den anderen Vogelfrauen sein!“, stellte sie dann fest. Und plötzlich verspürte sie den großen Wunsch, andere glücklich machen zu wollen, indem sie ihnen die Techniken und Methoden beibrachte, die sie selbst erlernt hatte.

Papili flatterte ganz aufgeregt hin und her. Dann löste sich die Wolkenschrift wieder auf.

„Lass uns wieder nach unten gehen, Papili, ich glaube, ich habe die Botschaft verstanden!“, sagte Lena. Und Papili flog auf Lenas Schulter, die wieder die Treppen hinabstieg.

Nun waren die Türen alle verschlossen und so gingen sie einfach die Wolkentreppe Stufe für Stufe hinab bis ganz nach unten. Und da sah Lena auch schon ihren Lichtball und ging hindurch. Wie versprochen, stand Elina mit einem Freudestrahlen im Gesicht vor ihr, rannte auf Lena zu und umarmte sie überschwänglich.

„Danke, Lena! Ich bin so froh, dass alles geklappt hat und sie hüpfte auf der Stelle.

„Aber Elina, deine Beine!“, rief Lena völlig erstaunt und schaute auf Elinas Beine. „Deine Beine! Sie sind wieder da!“

„Ja, Lena, das hast du gemacht und ich bin so froh! Jetzt hat alles geklappt! Der Rest wird ein Kinderspiel!“, freute sich Elina, obwohl sie wusste, dass ja noch eine schwierige Etappe vor Lena lag, aber – diese würde sie ganz bestimmt auch gut meistern.

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