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...made with in Leipzig...

Wieder war da eine Tür, und diese trug die Aufschrift „Welt“.

Wie es Elina gesagt hatte, sollte sie sich ja diese Umgebung ganz genau anschauen.

Lena trat ein und dann stutzte sie, denn diese „Umgebung“ kam ihr sehr bekannt vor. Ja, es war der Vorgarten des bunten Hauses und dort stand die Terrassentür offen. Lena ging die Treppenstufen zur Terrasse hinauf und trat dann in den Trainingsraum des bunten Hauses ein.

Dort lagen überall Kissen auf dem Boden und alles war so, wie sie es das erste Mal gesehen hatte, als Elina ihr die Sitzübungen beigebracht hatte.

Lena brauchte sich also nicht viel zu merken, denn alles war haargenau so, wie bei ihrem ersten Besuch im bunten Haus.

Also ging sie wieder zur Tür hinaus und eine Ebene höher. Und dort war wieder eine Tür, auf der stand “Dein Tag” und Lena trat ein. Auch hier war sie wieder im bunten Haus im Trainingsraum. Plötzlich sah sie, wie sie selbst zur anderen Tür hereinkam. „Lena?“, rief sie, und die andere Lena schaute sie verwundert an und wartete im Türrahmen.

Da hörte sie sich selbst sagen: „Zuallererst möchte ich dir zeigen, wie du dir einen Schutz einrichtest, der dir auf deiner Reise zur Befreiung deines Kükens helfen wird. Wenn du wieder Zuhause bist, machst du es einfach und ich zeige dir jetzt, wie der Schutz gemacht wird.“

Die andere Lena nickte erwartungsvoll.

„Gut“, hörte sie sich wieder sagen. „Dein Schutz hat die Form eines Nestes.“

„Ein Nest?“, fragte die andere Lena zweifelnd.

„Ja. Wir nennen es nur Nest, weil wir, naja, ich, eine Verbindung zum Vogelreich habe“, hörte sie sich wieder selbst sagen.

„Klar“, dachte da die andere Lena, „Hätte ich mir ja denken können.“ Lena merkte, wie sie die Gedanken der anderen Lena hören konnte oder besser fühlen …

„Also, dein Nest“, hörte sie sich wieder selbst sagen. „Dein Nest wird aus einem heiligen Bereich bestehen, den du jeden Tag aufsuchen und mit Atemlicht und Gedanken auffüllen wirst. Zusätzlich wird er Zeit, Raum und die Verbindung enthalten. Ich erkläre dir alles im Einzelnen, keine Sorge. Wir richten dein Nest einfach hier ein – es wird später auf ganz natürliche Weise immer dort erscheinen, wo du gerade bist, also wird es auch in deiner Wohnung sein und an deinem Arbeitsplatz, du wirst sehen.“

Und dann merkte sie, wie in der anderen Lena Widerstand aufkam, denn diese wollte kein Nest einrichten, sie dachte, dass es sowieso schon zu viele Vögel in ihrem Leben gab und jetzt auch noch ein Nest. Es fehlte nur noch, dass sie dann darin ihre Jungen ausbrüten sollte.

Lena hörte sich daraufhin sagen, „Nein, deine Jungen sollst du dort nicht ausbrüten.“

Und da fühlte sie, wie die andere Lena dachte, „Kann Elina etwa Gedanken lesen?“

So ging das weiter und sie erlebte den Tag, an welchem sie von Elina gelernt hatte, wie sie sich ein Nest baute. Doch war es aus Elinas Perspektive. Und es war so überaus real!

Nachdem sie der anderen Lena, also eigentlich sich selbst, alles erklärt hatte und diese gegangen war, ging auch sie wieder zur Tür hinaus und immer noch völlig verwirrt von ihrem Erlebnis, in die nächste Etage empor.

Dann trat Lena durch die nächste Tür und fast hätte sie die Aufschrift auf der Tür überlesen, als sie sich umwandte und vor ihr drei Buchstaben in die Tür geritzt waren. Und diese ergaben das Wort “Tod”.

Lena wurde etwas mulmig zumute. „Was soll das? Worum geht es hier bloß?“ Dennoch trat sie ein, denn sie hatte die Aufgabe für Elina zu erfüllen.

In der Mitte der Ebene vor ihr sah sie ein Bett stehen, und als sie näher darauf zuging, lag dort – sie selbst. Sie konnte nicht alles richtig sehen, denn immer wieder verschwamm die Szene vor ihr. Jedoch war sie sich sicher, dass sie es war, die in diesem Bett dort lag. Es sah aus wie ein Krankenbett in einer Klinik. Auch konnte sie weißbekleidete Schatten vorbeihuschen sehen und es erinnerte sie an einen Operationssaal.

Wie erstarrt stand sie immer noch auf derselben Stelle, an der sie stehen geblieben war, als sie plötzlich wieder ein Piepen hörte. „Piep!“, piepte Papili. „Du musst tun, Lena, piep!“, und Papili flatterte ganz außer sich mit seinen winzigen Flügeln auf und ab und piepte nun immer ängstlicher und lauter.

Lena hörte, was Papili sagte, aber gleichzeitig war sie von dem Bild vor sich abgelenkt, denn nun schien diese Lena sich permanent in Elina zu verwandeln und dann wieder in Lena. Sie konnte es nur nicht richtig sehen und begreifen und so stand sie da und versuchte die Situation zu verstehen und ein klareres Bild zu bekommen.

„Du musst tun! Piep!!“, piepte Papili wieder.

Da spürte Lena in sich plötzlich einen riesigen Energieschwall emporschießen. Er kam aus ihren Beinen und erfüllte ihr Herz mit einer überdimensionalen Kraft. Ihr entfuhr ein lauter Schrei, ein Überlebensschrei, und sie schrie: „Stopp!“

Augenblicklich rannte sie zum Krankenbett und zog die Decke von der Person, die darin lag. Da sah sie, dass es tatsächlich sie selbst war, die darin lag und die weißen Schatten drauf und dran waren, ihr ihre Beine abzunehmen.

Ein weiterer Energiestoß durchfuhr Lena in diesem Augenblick und sie spürte, wie eine ungeahnte Kraft sie erfüllte. „Nein!“, schrie sie aus ganzer Seele. „Lasst mir meine Beine!“ Und in ihr formte sich ein Satz, der da lautete: “Ich gehe selbst durch mein Leben und ich gehe wohin ich will!”

Und sie ging augenblicklich in die Lichtverbindung mit den Vogelfrauen, und den Lichtstrom, den sie von allen Seiten zurückbekam, schickte sie in die Beine der Lena, die in diesem Krankenbett vor ihr lag.

Da bewegten sich die Beine der kranken Lena und die weißen Schatten waren plötzlich still. Die Lena im Bett verwandelte sich daraufhin wieder zu Elina und gleich danach wieder zu Lena.

Lena wurde ganz schwindelig, da die Gesichter permanent zwischen dem Gesicht von Lena und dem von Elina hin und her zu wechseln schienen.

Plötzlich aber herrschte Stille und das Bild verblasste.

Völlig erschöpft ging Lena zur Tür hinaus.  Als sie an dieser vorbeiging, schielte sie noch einmal auf die Aufschrift, aber nun stand da „Leben“. Lena sah noch einmal genauer hin und stellte fest, „Ja, die Schrift hat sich wirklich verändert!“

Sie ging die Stufen hinauf und in die nächste Ebene und dort stand auf der Tür “Dein Wesen”.

„Mein Wesen?“, überlegte Lena, „Was kann denn das sein, davon hatte Elina ja gar nichts gesagt!“

Sie trat ein und es standen dort vier Spiegel. In jeder Himmelsrichtung einer. Lena stellte sich intuitiv in die Mitte der vier Spiegel. Dann ging sie auf einen beliebigen Spiegel zu und sah, dass er nicht sie, sondern eine andere Person abbildete. Ja, sie sah Idis in diesem Spiegel. „Idis! Wo bist du gewesen?“, fragte Lena überrascht. Aber das Spiegelbild antwortete nicht, sondern starrte nur in die Leere.

Da nichts passierte, ging sie zum nächsten Spiegel und sah dort sich selbst glücklich lächelnd inmitten von zahlreichen Vogelfrauen stehen.

Im nächsten Spiegel sah sie, wie sie einer Gruppe von Frauen Lichtstaub zeigte.

Und im letzten Spiegel erschien eine Schrift und diese war, „Dein Wesen“.

In diesem Spiegel erschien Sephora. Plötzlich aber verwandelte sich Sephora in eine Frau, jedoch konnte sie nicht erkennen, wer diese Frau war, denn sie stand mit dem Rücken zu ihr gewandt. Und das Bild verblasste wieder in diesem Moment.

„Mein Wesen“, dachte Lena, „Ist mein Wesen Sephora? Sie ist doch mein Potenzial?“ Fragend drehte sie ihren Kopf zu Papili, das auf ihrer Schulter saß. Doch es legte nur seinen Kopf schief und flatterte mit seinen kleinen Flügeln.

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