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Plötzlich entdeckte Lena einen hohen Turm in der Ferne.

„Was ist denn das dort vorne?“, fragte sie, „Es sieht aus wie ein Turm, der wie eine Spirale gebaut ist. Und er ragt fast bis in die Wolken hinein … Da sind vier Säulen! Was ist das, Idis?“

„Ach, das ist der Turm der Veränderung. Ja, er ist ganz nah beim Tal der großen Vögel“, erwiderte Idis.

„Ich will zum Turm der Veränderung!“, piepte Papili nun.

„Nicht jetzt“, meinte Idis, „Wir wollen doch Sephora erst einmal ins Tal der großen Vögel bringen! Aber auf dem Rückweg können wir am Turm vorbeigehen.“

Sephora flog zügig über den Turm hinweg und bald darauf waren sie im Tal der großen Vögel angelangt. Eine weitläufige Senke, eingefasst von hohen, schiefergrauen Bergrücken. Die Flanken der Berge waren dicht und dunkelgrün bewaldet. Mitten durch das blühende, sattgrüne Tal schlängelte sich, einer schimmernden, silbernen Schlange gleich, ein schmaler Fluss.

Sephora landete auf einer großen Wiese. Nachdem alle von Sephoras Rücken geglitten waren, bemerkte Lena, dass die Berge sehr hoch waren und es keinen sichtbaren Ausgang aus dem Tal gab.

„Wie kommen wir denn da wieder raus?“, fragte sie etwas unsicher.

„Ach, wir finden schon eine Lösung“, meinte Idis und Papili flog zu Lena auf die Schulter und legte seinen Kopf schief.

„Idis kann doch zaubern“, piepte es.

Lena schaute Idis zweifelnd an. „Wirklich?“

„Naja, nicht direkt, ich kenne eben die Naturgesetze und weiß mit ihnen umzugehen.“ Idis lächelte vielsagend.

Nun sahen sie, wie zwei weitere große bunte Vögel auf Sephora zukamen und ihre Flügel auf beeindruckende Weise kurz anhoben.

„So begrüßen sie sich“, erklärte Idis. „Es ist der Gruß der erhabenen Vögel.“

Lena schaute den Vögeln zu und dann fiel ihr noch etwas ein. „Aber Idis, wenn Sephora mein Potenzial in sich trägt, werde ich sie denn je wieder sehen? Oder bleibt sie jetzt hier?“

„Das kommt ganz darauf an. Zuerst wirst du deine Reise fortführen und wir sehen, wie sich alles entwickelt …“, erklärte Idis. „Aber nun kommt, wir müssen los!“ Idis wandte sich zu Sephora und verabschiedete sich.

„Hab eine schöne Zeit, Sephora! Wir kommen wieder!“, riefen die Drei und marschierten dann los, auf die Berge zu, die sie nun überqueren würden.

Als sie am Fuß der Berge angelangt waren, hatte Lena plötzlich eine Idee.

„Ich könnte doch aus meinem Herzen meinen Lichtball der Bestimmung holen und wir könnten in ihn hineinsteigen und in Elinas Haus herauskommen. Danach könnten wir wieder in ihn hineinsteigen und würden bei dir im Waldhaus ankommen!“, rief sie begeistert über ihren Einfall.

„Hm, gar nicht so schlecht, Lena, jedoch würde das nur für dich und Papili funktionieren, denn es ist nicht mein Lichtball. Allerdings habe ich da ja auch meine ganz eigenen Methoden. Ich könnte zum Beispiel sofort auf der anderen Seite des Berges sein, wenn ich das wollte“, erklärte Idis. „Aber du wolltest doch zum Turm der Veränderung, oder?“

„Ja, du hast recht. Vielleicht gibt es ja einen Weg, um leichter dorthin zu gelangen?“ Lena überlegte.

„Den gibt es. Jedoch weiß ich nicht, ob du auf die Lösung kommst“, antwortete Idis und lächelte sie verschmitzt an.

„Vielleicht rückwärts durch den Berg gehen?“, fragte Lena.

„Nein, bloß nicht, das verändert nur wieder alles …“, sagte Idis energisch. „Wenn du das tun würdest, dann würde sich noch mehr verdrehen und es würde alles noch komplizierter werden.“

„Ach was“, sagte Lena. „Wenn es funktioniert? Warum nicht?“

„Wenn du das tust, kannst du nicht mehr zurück, denn es wird dadurch ein kleines Loch in die Zeit geschnitten. Die Zeit, die dazwischen passierte, wirst du nie erleben und zurück kannst du auch nicht mehr“, warnte Idis. Aber dann überlegte sie kurz und fügte hinzu, „Nun, du kannst es tun, aber denke daran, nutze diese Technik nicht zu oft, denn sie bringt sehr viel Verwirrung in dein Leben!“

„Nur dieses eine Mal noch, die Berge sind so hoch, und der Turm liegt doch direkt hinter diesen Bergen, oder?“, bat Lena.

„Ja, das stimmt. Also gut, tu es, aber du musst mit den Konsequenzen leben, Lena.“ Idis zuckte mit den Schultern, denn schließlich war es Lenas Leben und diese musste wissen, was für sie gut war.

Lena drehte sich um und ging rückwärts durch den Berg. Und mit jedem Schritt tat sich die Bergwand ein Stück mehr auf und Lena war schnell auf der anderen Seite angekommen. Papili, das die ganze Zeit über auf ihrer Schulter gesessen hatte, war mit durch den Berg gekommen. Idis jedoch musste sich noch auf der anderen Seite befinden.

„Idis?“, rief Lena. „Du kommst doch auch, oder?“

Aber von Idis gab es keine Spur.

„Sie hat aber doch gesagt, dass sie sofort auf der anderen Seite sein könnte“, wandte sich Lena an Papili, aber auch dieses schaute nur ratlos auf die Bergwand, die sich nun wieder geschlossen hatte, und sagte nichts.

Lena und Papili warteten noch ein wenig, als Idis jedoch nicht kam, gingen sie los in die Richtung des Turms.

Der Turm der Veränderung bestand aus vier Säulen und drehte sich in Spiralen bis weit nach oben in den Himmel hinein. Lena konnte das Ende gar nicht erkennen, so hoch war der Turm.

Nun standen sie vor den vier mächtigen Säulen. Auf der ersten Säule war eine Aufschrift und da stand, „Tod und Wiedergeburt“.

„Was hat denn das zu bedeuten?“, fragte sich Lena. Sie gingen weiter und kamen an die zweite Säule. Dort stand die Aufschrift “Träumerei”.

Und weiter gingen sie zur dritten Säule auf der  stand „Lange Reise”.

Auf der vierten Säule las Lena “Materialisierung”.

„Hm, was hat das alles zu bedeuten?“ Lena schaute nach oben und da sah sie etwa fünf Windungen weiter oben – sich selbst! Diese Lena auf dem Turm lief gerade nach oben und befand sich im Bereich der Säule “Träumerei”.

Einige Stufen weiter oben entdeckte sie  Elina!

„Ist Elina etwa auch hier? Sie wollte doch im bunten Haus bleiben!“, rief Lena verwundert aus.

Elina war ungefähr sieben Windungen über dem Boden und befand sich im Bereich der Säule “Tod und Wiedergeburt”.

Und dann entdeckte Lena sich selbst noch einmal etwas weiter oben vor der ersten Lena auf dem Turm, aber immer noch im Bereich der Träumerei-Säule.

„Vielleicht ist dies eine Spiegelung?“, fragte sie sich. Sie hätte gerne Idis gefragt, aber diese war ja immer noch nicht da …

„Papili, was machen wir denn jetzt? Sollen wir einfach auf den Turm gehen?“ fragte Lena nun Papili.

Papili jedoch piepte ganz wild. „Nein, da dürfen wir nicht rauf, das würde alles durcheinanderbringen …“

„Gut, gut, ich dachte nur, dass es vielleicht wichtig wäre“, beruhigte Lena Papili.

„Hm, na dann lass uns doch zurück ins Waldhaus gehen“, schlug Lena vor.

Doch da, in diesem Augenblick, hörte sie Elina vom Turm herab rufen. „Lena, bist du da?“

„Ja, hier!“, rief Lena nach oben. Die beiden anderen Lenas stiegen jedoch langsam immer weiter nach oben und schienen sie nicht zu bemerken.

„Lena, du musst nach oben kommen und mir helfen!“, rief Elina ängstlich herab.

„Aber ich darf doch nicht, hat Papili gesagt“, meinte Lena.

„Ja, ich weiß, aber du musst. Sonst passiert etwas ganz Schlimmes!“ Elina schien panisch zu sein.

„Was ist bloß los?“, dachte Lena, „So habe ich Elina noch nie erlebt“.

Und plötzlich befand sich Lena im bunten Haus wieder und Elina stand vor ihr.

„Lena, gut, dass du gekommen bist“, sagte sie etwas aufgelöst und Lena war völlig überrascht, fing sich dann aber schnell wieder. „Elina, wobei soll ich dir denn helfen?“

Elina begann: „Lena, es ist so, dass ich, wie sage ich es denn bloß, es ist sehr wichtig, dass du Papili befreist, bevor …“ Elina brach in Tränen aus und konnte sich schwer zusammenreißen. „Ich wollte, nein, wir wollten unser Potenzial leben, und nun wird es möglicherweise nicht mehr möglich sein … Bitte befreie Papili so schnell es geht!“

„Aber Papili kann erst befreit werden, wenn ich mein Potenzial lebe und Sephora ist doch nun auf der großen Wiese“, stammelte Lena.

„Nein, Lena, diese Wiese ist nur ein Hologramm und ist nicht echt. In Wahrheit ist Sephora noch gar nicht am Leben, Idis hat es nur so gut es geht inszeniert. Ich darf dir das alles nicht sagen, aber nun ist es sehr dringend und ich muss dir einfach helfen, damit du …“ Elina brach wieder ab.

Lena verstand gar nichts mehr. „Zuerst der Flug auf Sephora, die nun ein Hologramm sein soll, dann der Turm der Veränderung mit den verschiedenen Lenas und Elina, was soll das alles bloß?“, fragte sie sich verwirrt.

„Lena, bitte geh zur Wolkentreppe. Gehe auf die erste Ebene und schaue dir ganz genau an, was du dort siehst. Du wirst dort eine Umgebung sehen und einen ganzen Tag durchleben. Es wird ein Tag und eine Umgebung sein, deinem Potenzial entsprechend. Es ist überaus wichtig, dass du dich genau daran erinnerst, wenn du in die nächste Ebene gehst, denn es werden nicht dieselben Ebenen sein wie letztes Mal. Du wirst mehrere Fragen beantworten müssen und deine Antwort wird darüber entscheiden, ob du eine Ebene höher kommst. Auf den höchsten Ebenen wirst du dein Potenzial erfahren und eine Botschaft erhalten. Diese Botschaft benötigst du für dein zweites Ritual, welches dich dazu ermächtigt, in den Kreis der Vogelfrauen aufgenommen zu werden. Wir haben nicht viel Zeit. Bitte beeile dich!“, flehte Elina nun Lena an. Und sie schob Lena durch den Lichtball und diese kam auf der anderen Seite unmittelbar vor der Wolkentreppe wieder heraus. Lena ging nach oben und bald kam sie auf der ersten Ebene an …

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Anna Breitenöder  I  Mentorin für Magische Entfaltung im Business

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