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„Ich möchte dir etwas zeigen, Lena, du wirst es etwas seltsam finden, vermute ich, aber in der Villa der ewigen Wandlung ist alles möglich“, sagte Idis und hielt auf der dritten Etage an. Sie öffnete eine Tür, die nach rechts führte. Jetzt aber gab sie Lena den Vortritt, und als diese eintrat, staunte sie. Denn sie sah sich selbst, wie sie einer Gruppe von Menschen etwas erklärte. Es war natürlich nicht sie selbst, sondern eher ein Hologramm, ein Lena-Hologramm, welches dort in der Mitte eines Kreises von Frauen stand, die ihr alle sehr konzentriert zuhörten. Lena erklärte gerade etwas und schuf dann aus dem Nichts ein Bild aus transparentem buntem Licht. Es ähnelte kraftvollem Lichtstaub und Lena erkannte, dass das Bild zu ihrer Überraschung den Lichtball ihrer Bestimmung zeigte. Gleich darauf gingen die Frauen an verschiedene Tische, die im Raum herumstanden. In Zweiergruppen übten diese dann, ihre eigenen Lichtbälle aus ihren Händen entstehen zu lassen. Allerdings glichen nun einige der Lichtbälle eher unförmigen Birnen als runden Bällen und die holografische Lena ging von Tisch zu Tisch und zeigte den Frauen, wie sie die Bälle in einer korrekten runden Form entstehen lassen konnten.

Lena staunte und fühlte sich gleichzeitig mit der holografischen Lena sehr verbunden. Am liebsten hätte sie auch einer Gruppe von Frauen gezeigt, wie man Lichtbälle entstehen lassen konnte. Nur wusste sie gar nicht, wie man das eigentlich anstellte.

Lena konnte immer noch keine Worte fassen, so sprachlos war sie. Ja, sie wollte genau das tun, was die andere Lena dort tat, insofern das Hologramm überhaupt Lena hieß …

„Bin das ich?“, wandte sie sich an Idis, die genauso wie Lena, die Szene gespannt beobachtete.

„Lena, ja, das bist du in einer parallelen Welt, denn die Villa der ewigen Wandlung hat das Potenzial, dir diese Welt zugänglich zu machen! Das hier bist du in einer der unendlich vielen Welten, die es gibt. In der Welt, die du gerade beobachtest, lebst du einen Teil deiner Bestimmung, welche in jener Welt dieselbe ist wie in dieser Welt. Jedoch kannst du sie ja in verschiedenen Formen leben und hier lebst du sie in der Form der Verwandlungstrainerin. Diese Form ist deine Lebensaufgabe in jener Welt und dort hast du sie bereits gefunden. Doch du weißt noch nicht, welches deine Lebensaufgabe in dieser Welt ist, aber du kennst ja bereits einige Teile deiner Bestimmung!“, erklärte Idis.

„Spannend“, dachte Lena, „Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt, Verwandlungstrainerin!“

„Nun komm, Lena, wir gehen in die nächste Welt, ich möchte dir noch einige deiner Welten zeigen, bevor deine Reise weitergeht.“ Idis drehte sich um und ging aus dem Raum. Lena und die Vögel folgten ihr in einen weiteren Raum der gegenüber dem Ersten lag. Die Tür sprang auf und Lena trat ein. Idis und die Vögel blieben am Eingang stehen.

Wieder sah sich Lena selbst, aber dieses Mal in einer ganz anderen Zeit und Bekleidung. Und wieder ähnelte diese Erscheinung einem Hologramm. Die holografische Lena saß nun an einem Tisch in einem sonnendurchfluteten Raum. Durch das Fenster neben ihr konnte Lena das Meer sehen.  Das Haus musste direkt am Wasser liegen, vermutete Lena, denn sie konnte bis zum Horizont blicken. Die holografische Lena schrieb in ein großes Buch und schaute immer wieder verträumt aus dem Fenster auf das Meer hinaus.

„Was tut sie da?“, fragte Lena.

„Sie ist Schriftstellerin“, sagte Idis etwas geistesabwesend.

„Ja, sie schreibt in ein großes Buch …“, stellte Lena fest.

„Komm, wir gehen weiter“, sagte da Idis unverhofft und drehte sich um. Lena hätte der Szene gerne noch etwas länger zugeschaut, jedoch folgte sie Idis und sie gelangten in einen weiteren Raum. Dort sah sich Lena ein weiteres Mal, jedoch dieses Mal als Künstlerin. Sie sah, wie die holografische Künstler-Lena aus den verschiedensten Materialien eine dreidimensionale Bildcollage erschuf. Doch gleich darauf veränderte sich der Raum und die Künstler-Lena bereitete eine Ausstellung vor. Einige Augenblicke später, sah sie, wie diese als Gastgeberin der Ausstellung mit vielen Menschen sprach und ihre Collagen vorstellte.

Und so gingen sie noch durch zahlreiche Räume und Lena sah sich tanzen, erzählen, unterrichten, Filme drehen, und so weiter und so fort.

Als sie den letzten Raum verlassen hatten, meinte Lena: „Idis, ich habe nun alles gesehen, was ich mir vorstellen konnte, diese holografischen Lenas sind zu so vielen Dingen fähig, und immer habe ich mich mit ihnen so verbunden gefühlt! Am liebsten hätte auch ich sofort alles mitgemacht, doch ich habe nur dieses eine Leben!“

Idis schaute Lena nachdenklich an. „Ja, das stimmt, aber alles, was du heute gesehen hast, deutet auf deine Essenz hin und diese sollst du jetzt erkennen!“

Lena schaute Idis verwirrt an, aber Idis erklärte: „Es ist eine Prüfung, die du bestehen musst, um die Villa der ewigen Wandlung wieder verlassen zu können, denn diese wird dich nicht eher gehen lassen, bevor du nicht deine Ur-Essenz erkannt hast. Deine Ur-Essenz ist die, die hinter allem, was du in den Welten gerade gesehen hast, verborgen lag. Ja, und um die Prüfung zu bestehen, darfst du zur Hilfe in all diese Räume wieder und wieder hineinschauen, und das, so oft du willst. Doch du wirst in der Villa bleiben müssen, bis du deine Ur-Essenz erkannt hast. Du darfst dann gehen, sobald du deine Erkenntnis als einen Satz in den Boden der Eingangshalle der Villa geritzt hast. Aber zunächst darfst du dir noch die drei Sichtweisen zur Hilfe holen. Ich zeige dir gleich, wie du sie findest! Ist dir die Prüfungsaufgabe klar? Denn ich werde bei der Prüfung nicht dabei sein und dir helfen können. Allerdings wird Papili hier bleiben und seine drei Freunde ebenso. Und denke an die Fähigkeiten, die du bei Elina erlernt hast. Sie werden dir helfen!“

Das war alles, was Idis zu sagen hatte. Nun war Lena an der Reihe. Und diese sollte als Nächstes die Prüfung bestehen, sollte sie jemals wieder aus der Villa der ewigen Wandlung herauskommen wollen.

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