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...made with in Leipzig...

Als Lena am nächsten Morgen aufwachte, stellte sie mit Erstaunen fest, dass sie diese Nacht nicht bei Idis im Waldhaus gewesen war. „Seltsam, aber vielleicht war ich einfach so erschöpft von den ganzen neuen Eindrücken“, dachte Lena.

Sie stand auf und freute sich auf den heutigen Tag. Aber zuerst wollte sie die GWoft-Übung und die Übung zur Programmveränderung machen, wie sie es Elina versprochen hatte

Der GWoft war noch immer in ihrer Handtasche und als sie ihn herausholte, begann er sogleich Wolkenschrift auszuspucken. Lena las, “Ich freue mich auf heute, ja, Elina, was wir wohl heute machen? Cat… oh, wann kommt sie eigentlich wieder zurück? Dieser Crazy, komischer Typ… Goldstaub, ich sollte Goldstaub über meine Beine streuen, hatte gar keine Schmerzen mehr, selbst ohne Goldstaub… Cat… Uuuups, das Telefon klingelt… wer das wohl sein mag, darf man bei der GWoft-Übung überhaupt ans Telefon? Wahrscheinlich nicht, ich lasse es klingeln… wer es wohl sein mag? Vielleicht Vater? Ich muss drangehen, aber die Programme… „Nein“ sagen… ich sollte nicht dran gehen, was ist, wenn er sauer ist… ich sollte jetzt nicht dran gehen…“ Lena legte GWoft in die Handtasche zurück und nahm den Hörer ab.

„Ja?“, meldete sie sich.

„Ich bin’s, Cat, rufe aus Mallorca an von Crazys Handy, mein Akku ist gerade leer… hat die Kundin zugesagt?“

Lena spürte, wie sich wieder Ärger in ihr breit machte… und plötzlich sah sie, wie ihr Finger unmittelbar auf die Auflegen-Taste drückte. Lena erschrak über sich selbst. „Oh je, was habe ich bloß gemacht? Ich habe Cat weggedrückt! Aber irgendwie fühlt sich das schon viel besser an als das Gefühl davor“, stellte sie erstaunt fest.

Wieder klingelte es. Aber Lena begann ihr Handy anzuschimpfen und sagte, „Jetzt nicht!“ und holte dann wieder GWoft aus ihrer Handtasche.

“Hab ich gut gemacht… sie will immer nur etwas von mir… hat sie mich gefragt, wie es mir geht? Nein! Hat sie mich gefragt, ob ich gerade Zeit habe? Nein! Hat sie mich etwas gefragt, was mit mir zu tun hat? Nein! Hat sie sich bedankt, dass ich zu ihrer Kundin gefahren bin? Nein! Tolle Freundin, die Cat… Schon wieder ruft sie an, ich muss das Handy leise stellen…“, schrieb der GWoft in die Luft. Und dann ging es noch eine ganze halbe Stunde so und der GWoft schrieb und schrieb Gedankenwolken in die Luft. Als die halbe Stunde herum war, legte Lena GWoft wieder zurück in ihre Handtasche.

Dann setzte sie sich in ihr Nest, das hieß, sie vergegenwärtigte sich Vivid und setzte sich auf ein Kissen in einer Ecke ihres Wohnzimmers. Sie nahm die Übungsposition ein und konzentrierte sich auf den ein- und ausströmenden Atem an ihrer Nasenspitze. Dann begann sie, den fliegenden Klabuwees in ihrem Kopf zuzuschauen und stellte sich vor, dass alle mit einer Hand in die Hände klatschten. Natürlich klatschte kein einziges der fliegenden Klabuwees, da dies ja mit einer Hand einfach nicht ging. Aber alle waren immens damit beschäftigt, es zu versuchen. Und nun war wieder Stille in ihrem Kopf, denn die fliegenden Klabuwees waren so verwirrt, da sie es nicht schafften, mit einer Hand in die Hände zu klatschen, so dass sie alle völlig still, starr und blockiert in der Luft stehen blieben. Lena nahm nur noch ihren Atem wahr, wie er regelmäßig ein und ausströmte und dann nahm sie nur noch Stille wahr. Die halbe Stunde war schneller vorbei, als sie erwartet hatte.

„Eine halbe Stunde habe ich jetzt auf meinem Kissen gesessen und war vollkommen zur Ruhe gekommen“, dachte sie vergnügt. „Ohne Rechnen und ohne Ablenkungen.“ Sie fühlte sich innerlich nun sehr ruhig und entspannt.

 

Dann machte sie sich auf zu Elina, die sie auch schon freudig erwartete.

„Hallo Lena, na, gut geschlafen?“, begrüßte diese sie.

„Ja, und die Übungen habe ich auch schon gemacht. Und Schmerzen hatte ich auch schon länger keine mehr“, sagte Lena fröhlich.

„Oh, das freut mich! Der Goldstaub scheint gewirkt zu haben. Er heilt und betäubt ja nicht nur, weißt du?“„Ja! Ich fühle mich auch wirklich viel gesünder und fitter!“, jubelte Lena.

„Gestern Nacht war ich bei Idis“, teilte Elina Lena mit. „Ich brauchte ihre Anweisungen, wie wir fortfahren sollen. Und Papili hat mir ins Ohr gezwitschert, ich solle dir viele Grüße von ihm ausrichten.“

„Uuuuh, lustig“, dachte Lena. „Papili hat Elina ins Ohr gezwitschert. Vielleicht macht es das bald auch bei mir?“

„Und wie geht es nun weiter?“, fragte sie neugierig.

„Mit der Lichtverbindungsübung“, antwortete Elina und strahlte, denn dies war ihre Lieblingsübung und sie durfte sie heute Lena zeigen!

„Komm mit, wir gehen wieder in den Trainingsraum. Ich habe bereits Tee gemacht und heute gibt es auch ein paar Goldstaubplätzchen.“

„Das ist gut, ich habe nämlich völlig vergessen, zu frühstücken“, freute sich Lena.

Die beiden Frauen gingen in den Trainingsraum, tranken Tee und aßen Plätzchen und Elina erklärte Lena dabei die Lichtverbindungsübung.

„Der Anfang ist wieder derselbe wie bei den Programmveränderungen.“

„Aber Elina“, warf Lena ein, „ich habe ganz vergessen, warum es eigentlich Programmveränderungen hieß … Du hattest mir ja erklärt, dass sich die Nervenbahnen ändern, und sind die Programme in diesen Nervenbahnen eigentlich gespeichert?“

„Ja, genau so ist es“, sagte Elina. „Sie sind darin gespeichert, und indem wir diese Übung machen, und einfach nur den Atem sowie die fliegenden Klabuwees beobachten, mit all ihren Eigenheiten wie bestimmten Meinungen oder Erinnerungen, oder auch die normalen Klabuwees, die du bereits kennengelernt hast, dann werden sie transparenter und verwandeln sich in ihre natürliche Form, nämlich reinen kraftvollen Lichtstaub.“

„Das ist ja interessant! Sind Klabuwees eigentlich kraftvoller Lichtstaub?“, fragte Lena aufgeregt.

„Ja! Als du bei Idis warst, hast du sie in einer koboldähnlichen Form erlebt, aber sie haben sich in diese Form verwandelt, damit du mit ihnen sprechen konntest. Auch die fliegenden Klabuwees können sich in die verschiedensten Formen verwandeln, so zum Beispiel in große Klabuwees, dunkle und helle Klabuwees, und so weiter. Und manchmal haben sie Rucksäcke auf ihrem Rücken. Darin tragen sie deine Erinnerungen mit sich herum. Wenn diese Klabuwees nun gerade sehr dunkel sind, dann denkst du eher negativ an diese Erinnerungen. Wenn sie hell sind, dann eher positiv. Nun, und wenn du die Programmänderungen machst, dann beobachte einfach, was sie gerade tun, wie sie gerade aussehen. Dann wirst du feststellen, dass einfach nur dadurch, dass du sie beobachtest, dich aber nicht mit ihnen mitziehen lässt, sie entweder davon fliegen oder sich in Lichtstaub verwandeln und dir Kraft und Freude zurücklassen“, erklärte Elina.

„Heute gehen wir einen Schritt weiter“, fuhr sie fort. „Du beginnst also genauso wie heute Morgen bei den Programmänderungen. Und dann wirst du heute sehr wahrscheinlich unter den fliegenden Klabuwees einige sehr lichtvolle fliegende Klabuwees entdecken. Wenn du noch keine entdeckt hast, dann schau nach ihnen, oft ist es so, dass sie sich erst zeigen, wenn du nach ihnen Ausschau hältst. Wenn du nun etwa zehn lichtvolle Klabuwees entdeckt hast, bittest du sie, sich in einer Gruppe zusammenzuscharen. Beobachte sie genau und dann bitte sie, zu deinem Herzen zu fliegen und dich mitzunehmen. Das ist nämlich ein ganz toller Trick! Wenn du lichtvolle Klabuwees in deinem Kopf entdeckst, und sie fliegen zu deinem Herzen, dann wird die Straße zu deinem Herzen sehr hell erleuchtet. Je öfter du diese Übung machst und sie bittest, dich mit zu deinem Herzen zu nehmen, desto breiter und heller wird diese Straße. Und das wird besonders wichtig sein auf deiner Reise! Dann wirst du es sehr leicht haben! Wenn du mich fragst, dann ist es die beste Vorbereitung für deine Reise. Und sobald du die Programmänderungen gut beherrschst, mache sie nur noch eine kurze Zeit und nimm die übrige Zeit für die Lichtverbindungsübung.“ Elina lächelte aufmunternd. „Nun probiere es aus! Aber halte dieses Mal deine Augen geschlossen.“

Lena setzte sich wieder in ihre Übungshaltung, achtete auf ihren Atem und hielt die fliegenden Klabuwees an. Dann war Stille. Nun hielt sie Ausschau nach den lichtvollen Klabuwees. „Tatsächlich, ich sehe eine ganze Menge davon!“, stellte sie fest und sie bat, „Bitte nehmt mich mit auf die Reise zu meinem Herzen“, und es funktionierte alles genauso, wie Elina es ihr erklärt hatte. Plötzlich sah sie vor ihrem inneren Auge das erste Mal ihr Herz, das so von außen betrachtet, sehr dunkel war. Sie stand nun direkt davor und neben ihr waren die lichtvollen fliegenden Klabuwees versammelt.

„Was soll ich jetzt tun?“, fragte Lena Elina.

„Nichts, beobachte einfach nur, was jetzt passiert. Nun geht es um die Lichtverbindung. Wenn du also jetzt bei deinem Herzen angekommen bist, bitte die lichtvollen fliegenden Klabuwees dein Herz mit Licht einzuhüllen. Dann fliegt ihr wieder nach oben. Und wenn du fast oben angekommen bist, dann schickst du die lichtvollen fliegenden Klabuwees wieder in deinen Kopf, und bittest sie, die anderen fliegenden Klabuwees mit Licht einzuhüllen“, erklärte Elina, „Du selbst atmest aber aus und schickst gleichzeitig das Licht, das du von deinem Herzen mitgebracht hast, zu deinen Augen hinaus, indem du sie im Moment deines Ausatmens bewusst öffnest. Denke dabei nicht mehr an die lichtvollen fliegenden Klabuwees.“ Elina machte eine kurze Pause und dann fügte sie hinzu, „Wenn du also aus deinem Herzen nach oben reist, weißt du, dass die lichtvollen fliegenden Klabuwees ihr eigenes lichtvolles Ding machen und du schickst aktiv etwas von deinem Herzenslicht durch deine Augen in die Welt hinaus und atmest im gleichen Moment dabei aus, denn dann ist die lichtvolle Wirkung für die Welt noch kraftvoller.“

Lena tat es genau so, wie Elina es ihr erklärt hatte. Sie schickte etwas von ihrem Herzenslicht durch ihre Augen in die Welt hinaus. Elina legte in diesem Augenblick beide Hände vor Lena zusammen, so als ob sie etwas auffangen wollte. Und tatsächlich, als Lena ihre Augen öffnete, floss das Herzenslicht direkt in Elinas Hände und formte sich zu einem kleinen Lichtball.

„Sehr gut, Lena! Das hat ja toll geklappt. Normalerweise verteilt sich dein Licht in der Welt, aber ich wollte kurz sehen, ob du es geschafft hast. Hier, nimm den Lichtball und schenke ihn nun mit deinen Händen der Welt. Du darfst dir dabei für jemand anderen etwas wünschen“, sagte Elina.

Als Lena ihren Lichtball in die Welt schenkte, wünschte sie sich, dass er Papili erreichte, auch, weil sie noch so ein schlechtes Gewissen wegen des Morphins hatte und, dass Papili ja Blut gespuckt hatte. Nun wollte sie es hiermit wieder gutmachen.

Elina lächelte, denn sie ahnte, was Lena gerade gedacht hatte. Sie sah jedoch auch noch etwas anderes. Da Papili nämlich in Wahrheit ja in Lenas Herzen saß und sich ganz klein machen musste um darin überhaupt Platz zu finden, und es seit Jahrzehnten wie in einem kleinen Ei eingepfercht war, konnte es sich kaum bewegen. Heute jedoch war etwas passiert, was zuvor noch nie geschehen war… Als Lenas Herz mit Licht eingehüllt worden war, löste sich in diesem Moment die Enge in ihrem Herzen etwas und es wurde weiter. Das erste Mal in seinem Leben konnte das kleine Vögelchen seine Flügel etwas bewegen. Nur ein ganz klein wenig. Aber es bewegte sie.

Zu Kapitel 20 >>

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