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„Als Nächstes erkläre ich dir, wie du dein Gehirn so veränderst, dass es dich mit Leichtigkeit auf deiner Reise unterstützt“, erklärte Elina, „Lena, in deinem Gehirn gibt es sehr viele Nervenbahnen. Diese sind alle miteinander verknüpft. Bis jetzt hast du in deinem Leben viele verschiedene Dinge erlebt und manche davon öfter als andere. Darüber hast du dann wahrscheinlich auch öfter nachgedacht und gesprochen. Und sehr wahrscheinlich hast du dann auch entsprechend gehandelt.“ Elina lächelte.

„Und nun stell dir vor, dass sich eine bestimmte Nervenbahn in deinem Gehirn gebildet hat, die genau für Folgendes zuständig ist: Nämlich dafür, die Informationen, die von der Nervenbahn als wichtig erachtet wurden, zu bevorzugen. Aber warum hat sie diese Informationen überhaupt bevorzugt?“ Elina schaute Lena fragend an, aber antwortete sogleich, „Nun, weil diese Informationen von dir oft aufgenommen wurden. Zum Beispiel dadurch, dass du eine bestimmte Situation immer wieder erlebt hast. Gerade weil du sie so oft erlebt hast, hast du wahrscheinlich auch öfter darüber nachgedacht. Und sicherlich hast du dann auch öfter darüber gesprochen. Vielleicht hast du diese Situationen dann später auch selbst entstehen lassen.“

„Ja, da ist was dran“, erwiderte Lena. „Zum Beispiel haben meine Eltern immer so viel gearbeitet. Und darüber habe ich sehr oft nachgedacht, über die Arbeit. Dann haben wir in der Familie auch viel über die Arbeit gesprochen und später habe ich fast nur noch gearbeitet…“ Lena war von sich selbst überrascht, was sie da gerade über sich selbst erkannt hatte.

Elina nickte und fuhr fort. „Die Nervenbahn, die sich gebildet hat, war nun voll von der Information Arbeit und alles andere behandelte sie mehr und mehr nebensächlich, bis verschiedene Teile so klein wurden, dass die Informationen darüber gar nicht mehr weitergeleitet wurden. Doch sie sind deswegen nicht verloren. Sie werden einfach nur nicht so bevorzugt von deiner Nervenbahn.“ Elina schaute nun ernster. „Und es ist so, als ob du diese Informationen vergessen hast“, erklärte Elina. „Jedoch ist das noch nicht einmal so schlimm. Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass die Informationen, die ganz dick geworden sind, dein Leben bestimmen und dich nicht mehr frei entscheiden lassen, was du wirklich willst.“

Lena hörte Elina aufmerksam und gespannt zu. Und Elina erklärte weiter. „Unser Gehirn ist nämlich wirklich schlau. Wenn es merkt, dass eine bestimmte Information immer wieder gebraucht wird, dann baut es dicke Nervenbahnen, damit die Informationen einen leichteren Weg haben, um an ihrem Ziel anzukommen. Ich möchte dir ein Beispiel dafür geben, wie diese Informationen, die ständig in deinem Gehirn hin und hergeschickt werden, deine Handlungen und Reaktionen bestimmen… Weißt du noch, als wir uns das erste Mal bei deinem Chef trafen?“

Lena nickte und Elina fuhr fort. „Er sagte dir doch, dass er diesen zusätzlichen Job für dich hätte. Du hattest in diesem Moment starke Schmerzen und eine Menge Morphin genommen, um wieder arbeiten zu können. Und deine gewohnte Arbeit war dir eigentlich schon viel zu viel.“

Als Elina dies sagte, durchfuhr Lena ein Schauer und sie spürte, wie sich Tränen den Weg in ihre Augen bahnten und sich ein Kloß in ihrem Hals bildete, welcher ihr das Atmen schwer machte.  Denn noch nie zuvor hatte ihr jemand mit so viel Mitgefühl gesagt, dass sie zu viel arbeitete… und sie wusste, dass sie dies tat …

Schnell drehte sie sich weg, damit Elina ihre Tränen nicht sehen konnte, und nickte leise.

Elina aber, die Lenas Gefühlsregung mitbekommen hatte, machte trotzdem mit ihrer Erklärung weiter. „Dennoch hast du einfach genickt und dich überreden lassen, den zusätzlichen Job anzunehmen.“

Lena nickte und nun rollten einige Tränen ihre Wangen hinunter.

„Ich konnte es einfach nicht sagen“, murmelte sie mit stockender Stimme. „Es hätte mich meinen Job kosten können und davor habe ich so große Angst.“

Elina schaute Lena mitfühlend an und reichte ihr ein Taschentuch. „Was wäre denn so schlimm, wenn du diesen Job verlierst?“, fragte sie dann vorsichtig.

Lena schaute besorgt und überlegte. „Ich weiß es eigentlich gar nicht. Ich müsste mir einen neuen suchen. Aber…“ Lena begann wieder zu weinen. „Mein Vater würde denken…“ Lena stockte.

„Was würde dein Vater denken?“, fragte Elina sanft.

„Er würde denken, dass ich… eine Versagerin bin“, erwiderte Lena nun schluchzend und weinte ganz jämmerlich und Elina musste eine frische Packung Papiertaschentücher holen.

Als Elina zurückkam und Lena sich geschnäuzt hatte, sagte sie sanft: „Und wenn er das denken würde, was wäre das Schlimme daran?“

Lena schaute Elina mit großen Augen an, „Ich… weiß es nicht“, gestand sie und ihre Stimme wurde wieder kräftiger. „Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nicht, warum das so schlimm für mich war.“ Und plötzlich musste Lena lachen. „Dann suche ich mir halt einen neuen Job!“

Und nun lachten beide Frauen und kugelten sich auf den Kissen.

Als sie sich ausgelacht hatten, sagte Elina: „Nun möchte ich gerne noch zu Ende erklären, was ich vorhin begonnen habe“, und Lena nickte zustimmend. „In der Situation, die ich beschrieben hatte, warst du durch deine inneren Programme, wie wir es nennen, innerlich gezwungen zuzusagen. Ich wusste natürlich, dass du zusagen würdest, sonst hätte der Trick mit unserem Training ja nicht funktioniert.“ Elina lächelte. „Dein Programm, welches von deiner dicken Nervenbahn weitergeleitet wurde, wurde hier wie erwartet abgespult, so wie schon unzählige Male zuvor. Und es lautet Ich widerspreche niemals einer Autoritätsperson.”

Lena wurde nachdenklich. „Hm … das stimmt, es fällt mir sehr schwer, zu widersprechen … Aber, wie kam dieses Programm denn überhaupt in mein Gehirn?“

„Nun… die meisten Programme bilden sich ziemlich früh in unserem Leben. Wahrscheinlich ist es bei dir auch schon entstanden, als du sehr klein warst“, mutmaßte Elina. „Kleine Kinder haben keinen Schutz in sich und übernehmen einfach alles, was auf sie einströmt. Und in den ganz frühen Jahren ist es vor allem das, was unsere Eltern uns vorleben und wie sie mit uns umgehen.“ Elina schaute etwas resigniert. „Aber“, sagte sie dann, „du kannst es verändern!“, und ihre Augen leuchteten auf. „Ich möchte dir zeigen, wie du das tun kannst, denn dann wird dir die Reise zu Papili und seine Befreiung auch viel leichter fallen.“

Lena schaute gespannt und Elina fuhr fort, „Das Einzige, was du tun musst, um deine Programme zu verwandeln, ist, sie alle nach und nach in deinem Kopf ablaufen zu lassen und sie zu betrachten. Denn wenn sie einmal von dir bewusst angeschaut worden sind, verlieren sie ihre grundsätzliche Macht. Wenn sie dir danach über den Weg laufen, dann erkennst du sie viel schneller und kannst entscheiden, ob du ihnen folgen willst oder nicht.“

Elina schaute nach draußen und sagte dann spontan: „Lena, wie du es schaffen kannst, deine Programme vor dir ablaufen zu lassen, zeige ich dir später. Jetzt möchte ich dir erst noch etwas anderes zeigen…“

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Anna Breitenöder  I  Mentorin für Magische Entfaltung im Business

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