Gastartikel von David Goebel von sinnstiften.biz

Unglaublich.

Ich kann es immer noch nicht fassen.

Bis gerade war ich in einem echten „Meeting aus der Hölle“ gefangen.

Was für ein perfekter Anlass, um mal das komplette Gegenteil zu beleuchten. Denn ich vertrete die Meinung, dass solche Meetings menschenunwürdig und sinnlos sind.

Noch schlimmer, sie fressen deine Lebenszeit.

 

Powerpoint Präsentationen sind seelenlos

Vielleicht hast du auch schon mal in solch einem Meeting gesessen oder erinnerst dich noch an deine Zeit als Angestellte? Dann kannst du dich vermutlich gedanklich noch dorthin zurückversetzen.

Ich sage nur:

80 Folien

Schriftgröße 6

Reine Textwüsten

& betreutes Lesen

Das alles ist für Soul Leaderinnen und Soul Leader wie uns einfach nicht tragbar. Wir wollen etwas in der Welt bewegen. Zeit nutzen  und nicht totschlagen.

Und  es gibt Hoffnung:

 

Gutes Storytelling zeigt Seele

Gut gemachte Powerpoint-Präsentationen sind vollkommen in Ordnung. Denn sie sprechen unsere Seelen an. Berühren uns. Das Medium Beamer ist unwichtig geworden, was zählt ist die Geschichte.

Wir hängen an den Lippen des Erzählers. Hin und wieder erscheint ein Wort oder ein Bild auf der Leinwand, das die Geschichte mit schillernden Farben ausfärbt.

Aber nicht jeder von uns arbeitet täglich auf einer großen Bühne, was den Einsatz eines Beamers nötig machen würde. Es geht viel näher.

Also: Rück doch mal ein bisschen näher.

 

Flipchart Präsentationen öffnen die Herzen

Seit 10 Jahren nutze ich Flipchart Präsentationen. Jedes Mal erstaunt es mich aufs Neue, welch engen Kontakt so eine Präsentation am Flipchart herstellt.

Es ist wie Magie.

Während meine Worte den  Sachverhalt erklären, zeichne ich am Flipchart die Essenz von allem. Die Augen der Teilnehmer folgen dabei dem Stift. Denn sie wollen alle wissen – ja dabei sein – was dort gerade entsteht.  Ich nenne das den größten Vorteil beim Flipchart:

Den Aufmerksamkeitstrichter.

Alle Augen sind auf dich und dein Flipchart gerichtet. Niemand guckt in sein Handy oder tippt am Computer. Es ist wirklich unglaublich.

Wenn du mich und meine Arbeit persönlich kennenlernen magst, lade ich dich herzlich ins Soul Business Café ein. Hier unterstütze ich dich mit regelmäßigen virtuellen Workshops und Challenges, an denen du kostenfrei teilnehmen kannst. 

Weitere Vorteile am Flipchart

So eine Präsentation am Flipchart hat für dich als Soul Leaderin noch weitere Vorteile:

  • Deine Zuschauer werden Teilnehmer, wenn sie dem Inhalt beim Entstehen zuschauen.
  • Zurufe kannst du flexibel aufnehmen und direkt mitschreiben / -zeichnen
  • Das Flipchart könnt ihr im Raum aufhängen. So bleiben die Inhalte dauerhaft sichtbar.
  • Du bist unabhängig von Strom, passenden Adapterkabeln und sonstigem technischen Kram, der dich von deiner Botschaft ablenken kann.
  • Hier findest du weitere Vorteile

Seit ich das einmal ordentlich gelernt habe, nutze ich fast nichts Anderes mehr bei Präsentationen vor Gruppen bis 30 Teilnehmern.

Die Ergebnisse sprechen für sich. Inhalte bleiben besser im Kopf, weil viele Sinneskanäle gleichzeitig angesprochen werden. Und die emotionale Beteiligung während des Vortrags unterstützt den Effekt nochmals.

Höre ich da aus den hinteren Reihe ein Gemurmel? Habe ich da ein „Aber ich kann nicht zeichnen!“ gehört? Ja Du, dich meine ich.

Danke, dass du mir Gelegenheit gibst, mit einem großen Irrtum aufzuräumen.

Ich werde dir ein großes Geheimnis verraten. Es geht nicht darum, gut zeichnen zu können. Normale Fähigkeiten wie ein fast gerader Strich oder ein annähernd runder Kreis reichen aus.

 

Es ist deine Idee, die rockt

Genau. Deine Idee, deine Botschaft, deine Leidenschaft macht den Unterschied. Und eine Zeichnung am Flipchart kann das noch unterstützen.

Wie genau, das zeige ich dir jetzt.

 

Basis ist dein Brand Book

Ich wette, du hast bereits dein eigenes Brand Book angelegt. In einem Brand Book (auch als Markenbuch bekannt) definierst du, wie du als Marke wahrgenommen werden möchtest.

Das äußert sich natürlich in so klar sichtbaren Elementen wie einem Logo, deinen Marken-Farben oder der Schriftart auf deinem Blog.

Was aber noch viel wichtiger ist:
Welche Gefühle möchtest du dort draußen vermitteln?
Wofür stehst du?
Und wofür stehst du nicht?

Und weil du das alles vermutlich bereits erkundet hast, bist du nur noch einen kleinen Schritt von deiner sinnstiftenden Flipchart-Präsentation entfernt. Und überraschender Weise fangen wir gar nicht am Flipchart an.

 

Wer ist deine Zielgruppe?

Deine Präsentation hältst du vor deinen Wunschkundinnen?

Genial. Dann kannst du dein Brand Book perfekt als Vorbereitung nutzen.

Vielleicht präsentierst du aber auch vor möglichen Wunschkundinnen? Und ihnen fehlt noch eine wichtige Zutat, bis sie Kundin bei dir werden können.

Nimm dir einen Zettel und beschreibe kurz deine Zielgruppe. Was qualifiziert sie? Sind es soziodemografische Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Einkommen usw?

Oder qualifizieren sie sich durch ähnliche Bedürfnisse wie „mehr Zeit für die Familie“, „weniger Stress“, „die große Lebensvision verwirklichen“.

 

Zeichne deine Wunschkundin

Figuren Zeichnen ist wirklich einfach. Im einfachsten Schritt nimmst du einen Kreis als Kopf und ein umgedrehtes U als Körper. So einfach kann zeichnen sein.

Und dann fehlt nur noch DAS kleine Detail, das diese Standard-Figur in die besondere Person verwandelt, um die es hier geht. Du bleibst einfach beim Standard-Torso und erweiterst ihn.

Das kann dann so aussehen. (Koch, Hebamme / Mutter, Anwalt, zögerliche Business-Lady)

Du siehst, es ist im Grunde ganz einfach. Jetzt hast du dir ein Bild deiner Zielgruppe erstellt.

 

Welche Botschaft soll ankommen?

Du hast deine Wunschkundin klar beschrieben und vielleicht sogar gezeichnet.

Welche Botschaft möchtest du zu ihr transportieren? Was ist dein großes Ziel? Wie sollen sich deine Teilnehmer danach fühlen? Was sollen sie nachher tun?

Dies ist wirklich wichtig. Bitte lass diesen Schritt nicht aus.

 

Jedes Flip ein Ziel

Das große Ziel deiner Präsentation (sie kann ja auch aus einem einzigen Flipchart-Papier bestehen) kennst du jetzt. Wenn du mehrere Flipcharts erstellen möchtest, dann entscheide dich bei jedem Blatt für ein eigenes Ziel.

So vermischen sich die unterschiedlichen Botschaften nicht auf einem Flipchart und verwirren deine Zuschauer. Niemand will verwirrte Zuschauer. Denn Verwirrung verhindert Aufmerksamkeit.

 

Wähle deine Farben

Welche Farben unterstützen dich bei deinem Ziel?

Ruhige Farben wie Blau, Grün oder Grau wirken beruhigend. Warme Farben wie Rot, Orange oder Gelb bringen etwas in Bewegung.

Tritt also eine bewusste Entscheidung für jedes deiner Flipcharts, welche Farbe du einsetzt, um dein jeweiliges Ziel zu erreichen.

Das kann dann auch mal heißen, dass du ein Flipchart ohne deine Marken-Farbe erstellst. Oder deine Marken-Farbe taucht nur verspielt in einer der Ecken auf.

Merkst du, wir haben noch immer nicht viel gezeichnet. 😉

 

Starte einen Entwurf und teile das Blatt ein

Auch jetzt solltest du noch immer nicht ans Flipchart gehen. Klüger, einfacher und preiswerter ist es, wenn du mit einem Entwurf startest.

Als erstes teilst du dein Blatt ein. Ich nutze sehr gerne die 4x3 Aufteilung. Du siehst sie im Bild hier. Die obere Zeile reserviere ich für die Überschrift.

Und im Rest, kann ich spielerisch austesten, was wohin passt. So teste ich vorher die Idee, bevor ich überhaupt am Flipchart zeichne.

Dieser Entwurf zeigt auch noch ein anderen kleinen Trick. Ich plane vorher schon freie Flächen ein, in denen ich später live Text platziere. So bleibt der Spannungsbogen länger erhalten und ich kann trotzdem schon das große Bild vorzeichnen.

 

Begeistere schon mit der Überschrift

Das Auge bleibt meist als Erstes bei der Überschrift hängen. Stell die Überschrift deshalb direkt bewusst in den Vordergrund, indem du sie mit einem Textbanner hervorhebst.

Hier ein paar einfache Textbanner zum Starten.

Hier noch ein Tipp: Schreib immer zuerst den Text und zeichne dann darum den Textbanner. Dann passt alles perfekt zusammen.

 

Nichts bleibt so gut hängen, wie ein passendes Symbol 

Ein passendes Symbol zeichnen ist einfach und kann doch so schwer sein. In meinen Seminaren vermittle ich gerne die einfache Strategie. Dort setzen wir jedes Symbol aus einem Basis-Set zusammen und kombinieren frei.

Ungefähr so.

Das schwierigste ist es, das für dich passende Symbol zu finden. Wenn du das aber einmal gefunden hast, gehört es in dein Brand Book und du darfst dich darin üben, es einfach und schnell zu zeichnen.

Hier noch eine einfache Anleitung, wie du eine Tasse zeichnest. Es ist wirklich so einfach und setzt sich alles aus den Elementen zusammen.

Was machst du jetzt daraus?

Mit einem Flipchart zu verzaubern, ist wirklich leichter als man denkt. Ich hoffe, das konnte ich dir heute bewusst machen.

Danke, dass du bis jetzt dabei bist, also hat es dich irgendwie gefesselt. Ich sagte ja, der Aufmerksamkeitstrichter wirkt sogar hier.

Ich lade dich herzlich dazu ein, es selber auszuprobieren. Die ersten Schritte sind wir heute hier gegangen. Wenn du dranbleiben willst, empfehle ich dir den Artikel „Flipchart gestalten“. Dort findest du noch mehr Tipps & Tricks.

Viel Spaß nun beim Zeichnen & SinnSTIFTende Grüße,

dein David

David Goebel ist Flipchart-Trainer und erinnert die Teilnehmer seiner Seminare gerne wieder daran, dass sie bereits zeichnen können.

Du findest ihn und seine Seminare (Online und Präsenz) auf SinnSTIFTen.biz, Facebook und Pinterest.

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