Heute möchte ich einmal darüber schreiben, wie du es schaffen kannst, mit Einsamkeit umzugehen. Aber wieso ist es überhaupt wichtig, mit Einsamkeit umgehen zu können? Nun, weil… du dir damit einen Teil deiner Basis für deine Unabhängigkeit schaffen kannst. 

Wenn dich das interessiert, dann lies weiter…

Die Unabhängigkeit…

möchte ich hiermit jedoch keinesfalls zur Religion erheben, denn wir Menschen sind alle in gewisser Weise abhängig voneinander. Sehr sogar. Dennoch mag es dir wie mir gehen, und du liebst deine Unabhängigkeit.

„Wenn da nur nicht immer diese Einsamkeit wäre“…

sagst du dir, sobald du beginnst, dein Ding zu machen… Darum. In diesem Artikel geht es um das Gefühl der Einsamkeit und was du ganz konkret tun kannst, um dieses Gefühl anzunehmen, zu  transformieren und schließlich als alten Bekannten freundlich zu grüßen, wenn es einmal wieder vorbeischauen sollte. Denn, wenn du dann mit dir alleine sein und mit deinem kleinen Einsamkeitsgefühl umgehen kannst (ja, es ist sehr klein und süß und braucht deine Hilfe!), dann hast du die Möglichkeit… tadaaaa…:

Deine Unabhängigkeit zu leben!

Und… Du kannst dir Beziehungen in dein Leben holen, die dir richtig gut tun, weil, wenn sie gerade nicht in Sicht sind, feierst du einfach deine Einsamkeit.

Du nimmst dann nicht Beziehungen in dein Leben, die dir nicht gut tun, nur weil du nicht alleine sein kannst. Du kannst dir Situationen in dein Leben holen, die dich dabei unterstützen, das zu tun, was du wirklich willst.

Die anderen lässt du einfach links liegen oder kratzt die Kurve, denn du weißt ja, selbst wenn du mal eine Weile einsam sein solltest: Du kannst damit gut umgehen!

Du machst nur noch, was du wirklich willst, denn es ist dir egal, ob es den Leuten gefällt oder ob sie dich eventuell verlassen. Denn nun kannst du ja mit deiner Einsamkeit umgehen und weißt, es kann nur noch etwas Besseres kommen! (Und ich verspreche dir, du trennst damit lediglich die Spreu vom Weizen!!)

Ok, ok! Noch weißt du nicht, wie das geht und deshalb zuallerst…

Einsam = Eins (mit) a(lle)m

Ja! Das ist meine ganz persönliche Interpretation davon.

Etymologisch gesehen, gibt es auch die Bedeutungen “Einheit, Einigkeit” und “vereinigen” 

Oder eben einfach nur “jemand, der nur einer ist”. Also gar nicht so weit weg von meiner Interpretation.

Neulich erhielt ich die Frage…

wie man denn seine Seelenaufgabe kontinuierlich verfolgt, ohne, dass man wieder vom Weg abkommt. Nun, auch das hat etwas damit zu tun, mit sich selbst “einsam” sein zu können 🙂

Wenn du nämlich deine Seelenaufgabe lebst…

wird es dir einfach immer wieder passieren, dass du dich auch gegen nahestehende Personen behaupten darfst, um dir selbst treu zu bleiben. Weil sonst kann es viel zu leicht passieren, dass du beim ersten Hindernis sagst: “Ich habe es gewusst, ich schaffe es nicht, weil…”

Die Sache ist…

Keine andere als du selbst, ist für die Verwirklichung oder Nichtverwirklichung deiner Seelenaufgabes verantwortlich. Und keine andere als du hat die Fähigkeiten und das Potenzial dazu. Ich, zum Beispiel, sehe es als meine Verpflichtung an, meine Seelenaufgabe in die Welt zu tragen. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr.

Und dies erfordert, dass ich auch unangenehme Zeiten durchstehen kann. Weil diese kommen. Ob ich da Lust drauf habe oder nicht.

Wenn du deine Seelenaufgabe lebst,…

dann ist es diese und nicht die einer Anderen. Und nicht Jede wird gut finden, was du tust. Du wirst Gegenwind bekommen, und das ist gut so.

Denn: Es zeigt, dass du nicht mehr mit dem Wind wehst, sondern dein eigenes Ding machst. Nämlich das, was dich zufrieden macht, das, wozu du hier auf der Welt bist.

Deshalb möchte ich dir jetzt 10 Strategien mitgeben…

die es dir leichter machen, dein Ding zu finden und dann auch durchzuziehen. Los geht’s!

1. Praktiziere Dankbarkeit & höre auf, dir Sorgen zu machen

Du weißt ja, sich Sorgen machen, ist wie Schaukeln. Man ist zwar beschäftigt, kommt aber nicht voran.

Sich Sorgen machen, ist wie Schaukeln. Man ist zwar beschäftigt, kommt aber nicht voran. Klick um zu Tweeten

Und Menschen, die sich Sorgen machen, sind anstrengend und von daher oft ziemlich einsam (ich darf das sagen, ich habe mir früher immer viele Sorgen gemacht). Ein super wunderwirksames Mittel gegen Sorgen ist das Praktizieren von Dankbarkeit! Schau jeden Tag, für was du dankbar sein darfst.

Es gibt so viele schöne kleine Momente, die wir oft übersehen, da wir mit unseren Gedanken bereits beim nächsten Ding, beim nächsten Schritt sind!

Lass die, die du bist, voll raus! Klick um zu Tweeten

Deshalb mein Tipp: Schreibe dir jeden Abend auf, wofür du dankbar bist. Sei es in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Und dann geh vollständig in dein Gefühl der Dankbarkeit hinein.

2. Erschaffe dir einen starken Geist & höre auf, dich machtlos zu fühlen…

Denn du hast die Macht!!! Und hier zeigt dir eine meiner früheren Lieblingszeichentrickfiguren, wie das geht… (Uuuups, jetzt habe ich mich geoutet, hihi)

Um deinen Geist zu stärken, brauchst du ein Ziel, einen Fokus. Überlege dir, welches deine Werte sind und erschaffe dir ein lohnenswertes Ziel, auf welches du dann deinen Geist richtest. Und falls du erst ein Probeziel haben willst, mit dem du mal vorsichtig probieren kannst und so weiter, dann vergiss es!

Im Leben gibt es keine Übungsstunden. Es ist alles 100% live!

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Deshalb mein Tipp: Erschaffe dir ein Ziel, dass dich vollkommen erfüllt. Und nun lauf los! Denn allein du hast die Macht, dein Ziel zu erreichen, indem du die Schritte dorthin einen nach dem anderen umsetzt. Und jemand, die von einer Aufgabe ergriffen ist, zieht Gleichgesinnte an und… ist nicht mehr einsam.

3. Sei du selbst & höre auf, anderen gefallen zu wollen!

Denn wenn du dich verstellst, und dich nicht zeigst, vermissen wir dich ganz doll 🙁

Und noch viel mehr vermisst dich ein ganz wichtiger Mensch in deinem Leben… du selbst! Und das ist schmerzhaft, so von dir selbst getrennt zu sein. Und beschert eine Menge Einsamkeitsgefühle. Und, wenn du versuchst, jemand zu sein, die du nicht bist, dann merken es die anderen doch auch und werden entsprechend verunsichert reagieren. Du wirst dadurch sehr wahrscheinlich oft das Gefühl haben, dass etwas nicht mit dir stimmt.

Früher habe ich immer versucht, jemand anderes zu sein, weil ich dachte, es gäbe nichts Großartiges an mir. Heute weiß ich, dass ich damals immer versucht habe, das “Nicht-Großartige” vor den anderen zu verstecken und war dadurch natürlich gar nicht ich selbst.

Darum mein Tipp: Lass die, die du bist, voll raus! Und dann immer öfter und immer mehr. Dazu hilft es sehr, Tagebuch zu schreiben und ich empfehle sie immer und immer wieder, weil sie so wirkungsvoll sind, genau: Die Morgenseiten! Jeden Morgen ein paar Seiten geschrieben, wirkt Wunder. Schreibe dazu einfach, was gerade so in deinen Kopf kommt und dann beobachte, was in den darauffolgenden Wochen passiert 🙂 Lass die, die du bist, voll raus! Klick um zu Tweeten

4. Lass deine Kreativität raus & höre auf, dich mit anderen zu vergleichen!

Denn du hast richtig viel zu bieten, da bin ich mir sowas von sicher!!! Und du bist wunderbar einzigartig. Die Welt braucht genau dich! Doch wenn du deine Kreativität nicht raus lässt, wirst du dich einsam fühlen, denn etwas fehlt. Ein Teil von dir fehlt. Du fehlst 🙁

Und deshalb: Bitte, bitte, bitte verstecke deine bunte und uns alle bereichernde Kreativität nicht mehr vor uns! Denn, ich habe das jahrelang gemacht. Gerade neulich ist mir wieder eingefallen, dass ich als Zwölfjährige noch ganz genau wusste, “Wenn ich groß bin, mache ich etwas mit Kunst und Organisation”. Denn meine ersten zwölf Jahre, war ich überaus kreativ. Ich musste schmunzeln, denn heute mache ich genau das! Aber dann wurde ich traurig und wütend zugleich. Bis vor zwei Jahren, also ungefähr 28 Jahre lang, habe ich meine Kreativität nicht wirklich herausgelassen (und damit meine ich, herausgelassen UND dabei ein gutes Gefühl gehabt!).

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Darum und ganz genau deshalb mein Tipp: Wenn du das jetzt gerade liest und merkst, dass du deine Kreativität nicht so lebst, wie du das gerne willst, dann… fang an! Jetzt!!! Bitte, bitte, bitte!!! 🙂

5. Erhole dich regelmäßig & höre auf, dich über deine Produktivität zu definieren

Denn keiner liebt dich deiner Leistung wegen (ok, ok, dein Chef vielleicht… aber hey, er ist dein Cheeeeef! Und der liebt dich eh nicht…)

Wenn… du dich einsam fühlst, kann dies auch daran liegen, dass du einfach nur nicht genug Schlaf hattest. Wie das? Nun, Zu wenig Schlaf führt dazu, dass dein Nervensystem durcheinander gerät und dir auf diese Weise unangenehme Gefühle, wie zum Beispiel Unausgeglichenheit, latente Angstgefühle, Trauer, Unsicherheit oder Überreiztheit beschert. Dadurch kann das Bedürfnis nach jemandem, an den du dich anlehnen kannst, entstehen. Wenn eine solche Person dann nicht da ist, fühlst du dich einsam. In Wahrheit hast du aber einfach nur nicht genug geschlafen und dein Nervensystem braucht Fürsorge. Deine Fürsorge.

Daher mein Tipp: Schlafe genug!!! Denn, bist du dann ausgeschlafen, sieht alles wieder ganz anders aus, du steckst voller Tatendrang und bereicherst andere dadurch. Dann fühlen sie sich wiederum von dir angezogen. Und simsalabim… Du bist nicht mehr einsam!

6. Meditiere regelmäßig  & höre auf, dein Leben von Angst und Unsicherheit bestimmen zu lassen

Denn Angst & Co. kommen oftmals von einem überreizten Nervensystem und purer Konditionierung. Aber sie bewirken, dass du dich öfter einsam fühlst, wenn niemand da ist, an den du dich anlehnen kannst. Deine negativen Gefühle kriegst du durch regelmäßige Meditation auf deinen Atem in den Griff. Denn hinter dieser Angst steckt oftmals nichts weiter als ein paar kleine süße Nervenstränge, die ein bisschen durch die Gegend tanzen. Ja, und wenn du das erkennst, dann wirst du wahrscheinlich als erstes ganz laut lachen müssen 🙂 So ging es mir auf jeden Fall, als mir das einmal vor einigen Jahren passiert ist.

Daher mein Tipp: Praktiziere eine Meditation, die nachweislich dazu führt, Angstgefühle zu reduzieren.

7. Lebe deine Leichtigkeit & höre auf, alles unter Kontrolle haben zu wollen!

Denn das ist anstrengend, da du dann mehr damit beschäftigt bist, zu kontrollieren, als zu leben. Außerdem kann es dir wieder Angstgefühle einjagen und dich damit in das Gefühl der Trennung bringen und damit fühlst du wieder deine Einsamkeit.

Ich war zum Beispiel früher ein Hyper-Kontroll-Freak! Wirklich! Bei mir musste alles super ordentlich sein und jemand sagte einmal zu mir, meine Wohnung würde fast klinisch aussehen, grrrrrr… Nee, das wollte ich nicht. Oder, ich habe immer genau zusammengezählt, wie viele Kohlenhydrate ich pro Tag gegessen hatte. Nee, das war kein Leben und ich bin mir sicher, das würde dir auch nicht gefallen.

Darum mein Tipp: Sei spontan, koche, tanze, singe, bastle, zeichne, wandere, lache, laufe, schwimme, erzähle, reise, musiziere, zaubere, hm, fällt dir noch etwas ein? Mach einfach öfter das, was dir gerade spontan einfällt und am besten jeden Tag ein bisschen mehr davon. Du wirst sehen, wie dein Leben leichter, lockerer und schöner wird. Und… wie deine Einsamkeitsgefühle verschwinden und du mit allem Eins bist.

8. Finde deine Berufung & höre auf, etwas zu tun, was dir in Wahrheit keine Freude macht!

Denn das ist mega-frustrierend. Und das willst du doch nicht, oder? Du willst doch ein Leben, das dich erfüllt? Wenn du etwas tust, das dir keine Freude macht, und du tust es zum Beispiel in einem Team, dann merken das die anderen früher oder später und werden es dir spiegeln. Ob sie wollen oder nicht. Das führt dann dazu, dass du dich immer einsamer unter vielen fühlst, so paradox das klingen mag. Ihr teilt nicht denselben Geist. Und, du bist dann nicht Eins mit allen, was zu weiteren Einsamkeitsgefühlen führen kann.

Daher mein Tipp: Finde deine Berufung! Das ist ganz wichtig. Überlege dir, was du gut kannst, was du gerne tust, mit welchen Menschen und in welcher Umgebung du dich am wohlsten fühlst. Schreibe dir alles auf. Vor allem dein Ziel. Und dann arbeite einen Plan aus, wie du als nächstes vorgehen kannst. Du brauchst nicht den gesamten Plan auszuarbeiten, denn es verändert sich sowieso alles die ganze Zeit. Aber arbeite deine nächsten Schritte aus. Und selbst, wenn du gerade einen Job hast, der dich unglücklich macht, dann beginne, dein Ziel zu definieren und es Schritt für Schritt umzusetzen. Denn wenn du nicht jetzt beginnst, wann dann? Und wirst du dann jemals ankommen?

9. Lebe deine Hingabe & akzeptiere, dass es grundsätzlich keine Sicherheit gibt!

Denn zu denken, es gäbe diese Sicherheit doch noch irgendwo, und deshalb mit angezogener Handbremse durchs Leben zu fahren, ist meiner Meinung nach einfach nur… Zeitverschwendung.

Wenn ich mit jemandem zu diesem Thema arbeite, dann bin ich immer wieder überrascht, wie viele “Ja-Abers” ich mir anhören darf. Ich denke dann, “Es gibt doch sowieso keine Sicherheit, wozu die ganzen Ja-Abers?” Doch dann verstehe ich, dass diejenige einfach noch nicht akzeptiert hat, dass es keine Sicherheit gibt und sich deswegen nicht hingeben kann.

Und ganz genau deshalb mein Tipp: Versuche einmal (nur so zum Spaß), einen ganzen Tag lang aus deinem Bauch heraus zu leben. Tu einfach ganz spontan, was dein Bauchgefühl dir rät und beobachte, was passiert. Aber wenn du jetzt denkst, „Oh nein, dann werde ich den ganzen Tag Schokotorte essen“, dann muss ich dich leider enttäuschen. Dein Bauchgefühl weiß sehr genau, was du brauchst, und nur dein Kopf gibt dir die Ausrede mit dem “Ja, aber… Schokotorte”… vor, und erzeugt damit Angst, nur damit du es erst gar nicht ausprobierst (denn es könnte ja funktionieren).

10. Sei mitfühlend mit dir selbst & lass bitte, bitte, bitte Mrs Perfect gehen!

Denn Mrs Perfect ist langweilig, Mrs Perfect haben wir schon tausend Mal gesehen und Mrs Perfect macht… wer hätte es gedacht, einsam!

Ich wollte früher immer perfekt sein und als hochsensible Person nehme ich natürlich jegliche Unvollkommenheit wahr. Das will ich gar nicht, das passiert einfach, du wirst es womöglich kennen. Jedoch: Jedes Mal, wenn ich auf meinen Impuls “Oh, das ist noch nicht perfekt!”, eingegangen war, habe ich mich dahingehend konditioniert, noch perfektionistischer zu werden. Ganz falsche Richtung. Weil: Überaus sensibel, aufmerksam und wachsam bin ich ja ohnehin bereits. Diese Gabe darf ich anwenden, aber mich nicht von ihr beherrschen lassen!

Ganz genau aus diesem Grund gibt es hier meinen letzten Tipp für dich: Lass auch mal Fünf Gerade sein, das ist extrem spannend. Wieso? Weil du dann erkennen darfst, wie perfekt, unperfekte Dinge sind. Sie sind so, wie sie sind, in sich überaus perfekt und liebenswert. Einfach deshalb, weil sie so sind, wie sie sind. Und so bist du es! Du bist ganz wunderbar perfekt! Nämlich perfekt unperfekt. Wie wunderbar ist das denn?

Sei faszinierend authentisch Du!
Entfalte dein strahlendes Seelen-Business.

Deine Anna Breitenöder

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