Du suchst (noch immer) nach dem richtigen Beruf für dich?

Du kannst dich einfach nicht entscheiden?

Du hast Angst, im falschen Beruf zu landen?

Du findest einfach keinen Beruf, der zu dir passt?

All diese Situationen kenne ich – nur, woher kommen all diese Bedenken?

Meiner Erfahrung nach, kommen sie daher, dass viele bei der Berufswahl einen falschen Ansatz verfolgen. Sie schauen nicht, welcher Beruf oder welche Kombination aus verschiedenen Berufen zu ihnen passt, sondern, zu welchem Beruf – dem  Einen!! – sie sich passend machen könnten.

Die daraus resultierenden Fehler habe ich für dich in meiner TopTen-Liste der gravierensten Fehler bei der Berufsfindung zusammengefasst und wenn dich das interessiert, dann lies weiter…

Fehler Nr. 1
Du suchst nach einem Beruf und nicht nach deiner Berufung

Bei deiner Suche bist du möglicherweise bereits bei diversen Berufsratgebern gelandet, in welchen jeder Beruf von einer vorgefassten Idee ausgeht und in einem spezifischen Berufsbild niedergeschrieben ist.

Berufung hat jedoch etwas mit Persönlichkeit, Talenten, Inspiration und Selbstverwirklichung zu tun. Sie darf aus dir selbst heraus entwickelt werden und darf so einzigartig sein wie du selbst.

Deine Berufung darf aus dir selbst heraus entwickelt werden! Klick um zu Tweeten

Aber anstatt in dich zu gehen, dich selbst in der Tiefe kennenzulernen und deinen Wesenskern zu entdecken, lässt du dich von Berufsratgebern auf einen vorgezeichneten Weg führen und verbiegst dich in ihn hinein.

Fehler Nr. 2
Du schaust, was andere machen, bevor du erkannt hast, was dein Herzensruf ist

Du orientierst dich zum Beispiel an deinem Partner oder deinen Eltern.

Anstatt, wie bereits beschrieben, nach deinen eigenen Talenten und Fähigkeiten zu suchen, diese zu erkennen und daraus deine Berufung zu entwickeln, passt du dich lieber an und machst das, was andere machen. Für die anderen mag es der richtige Weg sein – ihr Weg. Aber ist es dann auch deiner?

Fehler Nr. 3
Du schaust, was am besten bezahlt wird

Dein Motiv ist Geld? Dann gibt es doch angenehmere Möglichkeiten, an Geld zu kommen, als einen Beruf zu wählen, der Hauptsache viel Geld verspricht.

Anstatt aber nach deinem wahren Motiv zu suchen (ja, es ist durchaus möglich, dass es Geld ist) und eine geeignete Lösung dafür zu finden (heirate reich, gewinne im Lotto, ziehe ein Business auf, dass dich ohne Umwege reich macht…), entscheidest du dich für einen lukrativen aber für dich vielleicht langweiligen Beruf.

Fehler Nr. 4
Du orientierst dich am Markt

Kennst du das mit den Lehrern? Immer wieder gibt es Zeiten, da gibt es viel zu viele Lehrer und da will niemand Lehrer werden. Und dann steht in den Zeitungen, es gäbe wieder zu wenig Lehrer. Und plötzlich studieren alle auf Lehramt. Am Ende des Studiums merken dann einige von ihnen, dass der Lehrerberuf gar nichts für sie ist.

Anstatt aus dir selbst heraus deine Berufung zu entwickeln, schwimmst du mit der Welle des Marktes. Du glaubst, dass wenn du nur das studierst, was gerade am Markt gebraucht wird, du später einen sicheren Job haben wirst. Am Ende ist der Beruf nichts für dich. Es war schlichtweg nicht deine Berufung, Lehrer zu werden!

Fehler Nr. 5
Du übernimmst die Glaubenssätze deiner Eltern

Wenn deine Eltern der Meinung sind, dass bestimmte Berufe keine Sicherheit für dich bringen – die meisten Eltern wollen Sicherheit für ihre Kinder, denn das ist der reine Elterninstinkt – dann werden sie dir das sehr wahrscheinlich bereits mit der Muttermilch eingepflanzt haben. Dann halten sie möglicherweise die in ihren Augen nicht sicheren Berufe von dir fern. Und so beginnst du nach und nach zu glauben, dass zum Beispiel nur ein Wirtschaftsberuf deine Existenz sichern könne und künstlerische Berufe nur den gaaaanz besonders Talentierten zustünden (und du fragst dich nie, was gaaaaanz besonders talentiert überhaupt bedeutet).

Hast du dich je gefragt, was gaaaaanz besonders talentiert überhaupt bedeutet? Klick um zu Tweeten

Anstatt aber deine Überzeugungen hinsichtlich bestimmter Berufe zu hinterfragen, lebst du unbewusst weiter, was deine Eltern bereits lebten. Solltest du gewisse Parallelen an Überzeugungen mit deinen Eltern aufweisen, dann hast du sie mit großer Wahrscheinlichkeit von ihnen übernommen.

Fehler Nr. 6
Du verwechselst „Job zum Geldverdienen“ mit deiner Berufung

Du schaust nach vielen verschiedenen Jobs und überlegst dir, in welchen du dich noch am ehesten arrangieren könntest. Deine eigenen Talente, Wünsche und Bedürfnisse beachtest du nur halblebig und lässt dich auf die Hälfte deines Potenzials (wenn überhaupt) reduzieren. Du vergisst, dass der Job, solange du in ihm nicht deine Berufung ausleben kannst, einzig und allein dazu dient, dein Geld zu verdienen.

Du beginnst dich mit deinem Job zu identifizieren und glaubst, dass du nur entsprechend wenig Potenzial besitzt. Das ist der Grund dafür, warum du aufhörst, in deiner Freizeit dein übriges Potenzial zu entwickeln und zu fördern.

Fehler Nr. 7
Du bewertest dich nach deinem äußeren Erscheinungsbild

Wenn du attraktiv bist, führst du vieles in deinem Leben auf deine Attraktivität zurück, genauso, wie wenn du weniger dem aktuellen Schönheitsideal entsprichst. Du bewertest dich nach deinem äußeren Erscheinungsbild und wunderst dich, wenn dir andere Menschen entsprechend entgegentreten.

Was du nicht tust, ist, dir bewusst zu machen, dass deine Ausstrahlung deine im Außen wahrgenommene Attraktivität ausmacht und dass du diese dadurch verstärkst, indem du dein wahres Potenzial auslebst und schaust, was dich wirklich glücklich macht.

Fehler Nr. 8
Du gehst zur Berufsberatung

Super! Wenn du deine Berufung gefunden hast und dich dazu beraten lassen willst, wie du deine aus dir heraus entwickelte Berufung nun in die Tat umsetzen kannst. Aber nicht, wenn du noch nicht weißt, was du willst.

Anstatt nach deinem inneren Ausdruck zu suchen, lässt du dich zu Berufen, aber nicht zu deiner Berufung beraten und erwartest, dass du mit einem Beruf, in den du dich hineinzupassen versuchst, glücklich wirst. Du wunderst dich, wenn du es nicht bist.

Fehler Nr. 9
Du machst, was andere dir sagen, auch wenn es sich für dich nicht gut anfühlt

Wie oft hast du das bereits gesagt: “Da muss man halt durch…”.
Wer muss? Und ist das, wo “man durch muss”, wenigstens lohnenswert in deinen Augen? Wenn ja, dann tu’s! Wenn nicht, dann halte kurz inne.

Wenn du zum Beispiel ein Studium oder einen Job begonnen hast, und zwar aus einem anderen Grund als aus deinem ganz persönlichen Herzenswunsch heraus, dann sagst du dir vielleicht, dass das eben so ist, weil “man ja schließlich sein Geld verdienen muss”.

Stimmt! Geld brauchen wir alle. Aber wie wir es verdienen, können wir uns ein ganzes Stück weit aussuchen.

Anstatt langfristig an deiner Berufung zu arbeiten und dir Ziele zu setzen, zuckst du mit den Schultern und ergibst dich deinem vermeintlichen Schicksal.

Fehler Nr. 10
Du brichst auf deinem Herzensweg ab, wenn es zu schwierig wird

Vielleicht hast du deinen Herzensweg erkannt und bist schon dabei, deine Berufung zu leben. Aber nun wird es schwierig und… du gibst auf, denn das kann ja nicht deine Berufung gewesen sein, wenn es so schwer war.
Anstatt der Herausforderung beherzt ins Auge zu schauen und aus deinen Erfahrungen zu lernen, brichst du ab. Vielleicht war es nicht dein Herzensruf. Aber was, wenn doch?

Entscheide dich nicht für einen Beruf, entscheide dich für dich selbst!

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Das waren die zehn Top-Fehler auf dem Weg zu deiner Berufswahl. Und vielleicht bist du jetzt ein wenig verwirrt und weißt gar nicht mehr, was du jetzt tun sollst.

Aber eigentlich ist es doch ganz einfach: Du musst dich nicht für einen Beruf entscheiden, sondern einfach nur für dich selbst!

Der richtige Beruf folgt dann von ganz alleine 🙂

Entscheide dich für dich selbst und der richtige Beruf kommt ganz von alleine! Klick um zu Tweeten

Sei faszinierend authentisch Du!

Deine Anna Breitenöder

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