Dieser Artikel erzählt von meinem Weg von meinem großen Fragezeichen bezüglich meiner Berufung und wie ich sie schließlich fand und heute zu 100% lebe.

Oft werde ich von Kunden gefragt – Anna, wie bist du eigentlich zur Personal Branding Beraterin geworden? Denn sie selbst haben „Ihrs“ immer noch nicht richtig gefunden oder können sich zwischen mehreren Möglichkeiten einfach nicht entscheiden. So ging es mir auch einmal. Und deshalb möchte ich dir mit diesem Artikel Mut machen und ein Beispiel aufzeigen, das dich inspirieren kann.

Um diese Frage jedoch vollständig zu beantworten, muss ich von einer einschneidenden Phase in meinem Leben erzählen, die mich zu entschieden auf den Weg, den ich heute gehe, „geschubst“ hat.

Das Aufwachen

2011 bekam ich eine schwere Krankheit, die mich mein Leben noch einmal gründlich überdenken ließ und mich in gewisser Weise wachgerüttelt hat. Mir war plötzlich klar, dass meine eigenen Kräfte begrenzt sind und das hat mich dazu geführt, eine Entscheidung zu treffen, wofür ich meine Ressourcen wirklich einsetzen möchte. Ich wusste mit einem Mal ganz klar:

„Das Leben ist zu kurz um nicht das zu tun, was mich in der Tiefe zufrieden macht.“

Dieser Prozess hat mich schließlich in der Tiefe transformiert.

Schon viele Jahre zuvor hatte ich mich in eine Phase tiefgehender Innenschau begeben, jedoch wurde diese jetzt um einiges mehr intensiviert. Ich las sehr viel, meditierte, besuchte Meditationsretreats und sprach mit den verschiedensten Menschen über deren Lebenserfahrungen.

Obwohl ich einige Jahre zuvor mein Studium in International Business in London mit Auszeichnung abgeschlossen und dort eine vielversprechende Karriere im Personalmanagement begonnen hatte, machte ich nebenberuflich diverse Ausbildungen und Studien wie zum Beispiel zum Life & Business Coach, zur Entspannungstrainerin und zum Social Panorama Consultant. Und doch konnte ich mich lange nicht entscheiden, was ich damit anfangen wollte. Die Liebe brachte mich wieder nach Deutschland zurück und dort entschied ich mich schließlich, meine anfängliche Begeisterung für Marketing & Vertrieb wieder aufflammen zu lassen und lebte diese dann im Social Media Bereich aus.

Dennoch war für mich das Angestelltendasein ein täglicher Kampf. Die Tatsache, mich nicht selbst verwirklichen zu können, sondern für die Ideen und das wachsende Business anderer zu arbeiten, stellte einen wesentlichen inneren Konflikt für mich dar. Meine Krankheit spülte diesen Konflikt schließlich an die Oberfläche und so gab es für mich fortan keine wirkliche Chance mehr zurück in ein Arbeitsleben zu gehen, das nicht zu mir passte. Schließlich entschied ich mich, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Und wurde gesund.

Anfangsschwierigkeiten…

Zuvor schon hatte ich begonnen, nebenberuflich als Karriere- und Life Coach tätig zu werden, hatte aber keine Ahnung, wie ich mich selbst vermarkten sollte – denn das, was ich einmal an der Uni gelernt hatte, war so grundlegend anders als das, was mir als Solo-Unternehmerin entgegentrat. Ich war voller Vorstellungen und Erwartungen, ganz schnell viele Kunden zu bekommen, um mich aus meinem Angestelltendasein lösen zu können. Jedoch blieb der Erfolg erst einmal aus. Verzweifelt schaute ich auf die erfolgreicheren Coaches, machte mir Vorwürfe und fragte mich, was ich denn nur falsch machte.

Da ich aber unbedingt selbständig sein wollte, buchte ich nach einigen Misserfolgen einen Business-Coach, der mich zu meiner Existenzgründung beraten sollte. Doch wurde mir dort nur etwas aufgedrückt. Ich hatte nicht das Gefühl, mit meinen eigenen Wünschen gesehen worden zu sein. Auf Anraten meines Coaches kehrte ich meinem eigenen Wunsch, Menschen zu ihrer Berufung und Karriereentwicklung zu begleiten, den Rücken zu und akzeptierte den Vorschlag, in (den scheinbar besser zahlenden Unternehmen) eine Selbständigkeit als Stressmanagementtrainerin für Führungskräfte zu verfolgen.  Ein Team aus Beratern, einer Fotografin, einer Webdesignerin und einer Programmiererin erstellte meinen Firmenauftritt, ohne sich für meine Person und das, was ich wirklich wollte, zu interessieren (ich werfe dies niemandem vor, jedoch gibt es hier in der Beraterlandschaft offensichtlich erheblichen Nachholbedarf!). Ich zwängte mich in Kostümchen, in denen ich mich völlig unwohl fühlte und machte meinen Job. Denn – Aufträge bekam ich, was sehr wahrscheinlich vor allem auf meinen grundsätzlich starken Willen und meine Vehemenz in der Durchsetzung dessen, was ich will, zurückzuführen ist. Grundlegend war es jedoch einfach nur anstrengend und freudlos. Ich steuerte erschöpft geradewegs auf einen Burnout zu und stellte fest: So funktioniert es nicht.

Meiner heutigen Erfahrung mit meinen Kunden nach, ist es in ähnlichen Fällen häufig so: Entweder, die Aufträge stellen sich nicht ein oder wenn doch, dann folgt meist ziemlich schnell die große Erschöpfung. Heute weiß ich, warum es nicht funktionieren kann: Wenn das Herz nicht mit dabei ist, bleibt der nachhaltige Erfolg aus. Deshalb begleite ich heute meine Kunden dabei, es gleich von Anfang an richtig zu machen.

Ich stieg also mit meinem Angebot als Stressmanagementtrainerin für Führungskräfte ein und ergänzte es zunächst durch Coaching leitender Angestellter, sowie später durch Business-Coaching für Solo-Unternehmer. In dieser Anfangsphase versuchte ich (bevor ich meine eigene Marke entwickelt und mich tiefgehend mit dem Thema Markenentwicklung beschäftigt hatte), direkt einen Marketingplan zu erstellen. Es ging darum, die eigene Botschaft konsistent nach außen zu bringen. Doch – ich mühte mich ab, erfand täglich etwas Neues und merkte dabei nicht, dass meine Botschaft inkonsistent und verwirrend war. Insgesamt einfach unklar und wenig anziehend. Auch wenn Teile davon inspirierten und ich Aufträge bekam, arbeitete ich noch viel zu wenig mit meinen Wunschkunden und Wunschprojekten. Ich nahm das, was kam. Es war anstrengend und nervtötend. Bevor ich meinen Marketingplan erstellt hatte, hätte ich mich davor mit etwas viel Wichtigerem beschäftigen müssen. Nämlich mit der Erstellung einer authentischen faszinierenden Positionierung und Marke, die ganz klar widerspiegelt, wer ich bin und was ich anbiete. Doch dies wurde leider von den Coaches, die ich damals getroffen hatte, nicht angeboten.

Über den virtuellen Ozean…

Daher habe ich mich nach langem Suchen auf dem deutschen Markt in die USA orientiert und wesentlich in Coachings und Weiterbildungen investiert. Und wurde in den dort gelebten Methoden fündig. Dies war ein klarer Wendepunkt. Durch die Erfahrungen in meinem eigenen Business, bei welchem ich durch viele Höhen und Tiefen gegangen bin, sowie durch das neue Wissen, das ich durch meine Ausbildungen in den USA bekam, weitete sich meine Expertise sukzessive im Bereich Markenentwicklung aus. Und das speziell im Online-Marketing. Gepackt von neuem Tatendrang machte ich dann eine Online-Marketing-Ausbildung und fand sehr schnell zu meiner Leidenschaft und Liebe für Design, Marketing und Markengestaltung zurück. Diese Liebe hatte mich früher schon einmal in ihren Bann gezogen, als ich berufliche Erfahrungen in einer Werbeagentur sammelte und mich vertieft mit Design beschäftigte.

Aber wieso stürzte ich mich ausgerechnet auf das Thema Markenbildung, sprich Branding?
Ich denke, weil ich aufgrund dessen Fehlen am meisten gelitten habe. Aber – nicht nur, denn:

In mir ruht eine tiefe Leidenschaft für das Thema Neuinszenierung von Menschen, Ideen und Produkten.

Ich bin eine höchstkreative Person und gehe darin auf, unsichtbare Ideen in eine sichtbare Form zu gießen. Als hochsensibler Mensch empfinde ich zudem eine tiefe Verbundenheit zu Farben, Worten und Formen und deren innewohnender Ästhetik, die ich gerne in die Welt bringe.

…und zurück zu mir

Nach meinem sogenannten Scheitern, welches jedoch voller wertvoller Lernerfahrungen war, ordnete ich die Karten neu. Ich widmete mich intensiv mir selbst und meiner eigenen Berufung, schrieb einen Roman, in den ich meine erprobten Methoden und Erfahrungen zur Selbsterkenntnis und zum Finden der eigenen Lebensaufgabe einwebte. Dann passierte das Magische! Da ich nämlich ständig nichts anderes machte, als andere mit meinen neuen Erfahrungen aus dem Online-Marketing und zur persönlichen Markenentwicklung zu behelligen, kam es plötzlich von mehreren Kollegen und Trainer-Freunden gleichzeitig. Sie fragten, „Anna, warum machst du das nicht? Warum zeigst du den Menschen nicht, wie sie ihre Marke aufbauen können?“ Da fiel es auch mir endlich wie Schuppen von den Augen. Mir wurde bewusst, dass ich in Gesprächen mit Coach-Kollegen die ganze Zeit nichts anderes gemacht hatte, als bei ihnen zu ihrer Positionierung und Außenauftritten etliche Aha-Erlebnisse und Erkenntnisse hervorgerufen zu haben. Eine Kollegin, die gerade selbst ihr Business neu strukturierte, sagte zu mir, als ich ihr Empfehlungen für ihre persönliche Marke gab, „Anna, es ist, als ob du durch mich hindurchschauen kannst. Das ist mir fast unheimlich.“ Ich aber dachte nur, „Keine Ahnung, das mache ich fast automatisch“.

Und genau das ist es: Das, was wir fast automatisch machen, ist unsere Berufung. Und mit Herz und Disziplin kannst auch du damit erfolgreich werden.

Jetzt aber los!

Noch in derselben Woche grenzte ich mein Business auf Personal Branding ein, um anderen dabei zu helfen,

  • ihre noch unsichtbaren und unklaren Vorstellungen herauszukristallisieren,
  • um sich mit ihrem Seelen-Business zu entfalten
  • und mit ihrer Marke höhere Honorare zu erzielen.

In meiner Begeisterung und mit einer weitaus größeren Lern- und Lebenserfahrung sog ich alles in mich auf, was ich über Markenbildung und Design lernen konnte und entwickelte meine Marke „Anna Breitenöder Brand Alchemist“. Ich probierte ausgiebig, was passte und was nicht, und das Ergebnis war die Erstellung eines Markenbuchs als Grundlage für mein eigenes Marketing.

Das Ergebnis

Wo ich früher um Kunden kämpfen musste, mich verbogen und angepasst habe, blieb ich nun ich selbst (gemäß meines Markenbuchs) und bekam plötzlich Anfragen, die zu mir passten und in vielen Fällen bereit waren, sofort zu buchen. Meine Kunden hatten sich bereits im Vorfeld mit meiner Marke auseinandergesetzt und sich entschieden, mit mir zu arbeiten.

Ich habe meine Marke entwickelt, so wie ich es gelernt habe und es funktioniert. Das gebe ich heute meinen Kunden von Herzen weiter. Denn es ist meine Mission, selbständigen Coaches und anderen feinsinnigen und kreativen Solo-Unternehmern dabei zu helfen, sich selbst zu erkennen und daraus ihre persönliche Marke zu entwickeln. So dass auch sie ihre Wunschkunden anziehen können und für den Wert, den sie leisten, angemessen bezahlt werden.

Zusammenfassend kann ich sagen: Alle Fehler, die ich in meinem Business bisher gemacht habe, lassen sich in meinen Augen immer wieder auf einen Punkt zurückführen: Die ungenügende Positionierung und fehlende Markenbildung. Wer der Meinung ist, dass diese beiden Punkte puren Luxus darstellen, den man sich als Solo-Unternehmer nicht leisten kann und sich für irgendwann später aufheben sollte, liegt meiner Meinung nach grundlegend falsch. Ich behaupte genau das Gegenteil. Jeder Solo-Unternehmer – vor allem im Coaching-Geschäft – sollte mit der Positionierung und Markenbildung möglichst früh beginnen. Sonst kann es gut sein, dass das eigene Business von Anbeginn zum Scheitern verurteilt ist.

Und wenn du jetzt wissen willst, wie du deine Marke mit mir zusammen entwickeln kannst, dann kontaktiere mich. Ich freue mich auf dich!

Sei faszinierend authentisch du!

Deine Anna Breitenöder

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Bildquelle: (c) vali_111 – Fotolia.com

 

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