Viele feinsinnige Coaches, Berater und Experten kämpfen immer wieder damit, sichtbarer zu werden. Denn sie wissen, dass ihnen eine erhöhte Sichtbarkeit mehr Kunden bringt.

Doch was ist der Grund dafür, dass es vielleicht auch dir so schwer fällt, dich mit deinem Seelen-Business, deiner Marke, zu zeigen und es dann richtig zum Strahlen zu bringen?

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du es schaffen kannst, trotz verschiedener Hindernisse sichtbarer zu werden und dadurch mehr Wunschkunden anzuziehen.

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Der wichtigste Grund für fehlende Sichtbarkeit

Viele Coaches fühlen sich oft schon allein bei dem Gedanken, sich in der Öffentlichkeit präsentieren zu müssen, äußerst ungeschützt (fast nackt) und dadurch sehr unwohl. Mir, als äußerst feinsinnig, künstlerisch und perfektionistisch veranlagter Person, ging es übrigens früher genauso. Vor einem Vortrag, Seminar oder Netzwerkevent hatte ich regelmäßig Bauchschmerzen und Grippesymptome. Ich hätte mich am liebsten im Bett verkrochen, den Atem angehalten und wäre dann erst wieder herausgekommen, wenn das entsprechende Event vorbei war. Heute freue ich mich auf solche Events, denn ich habe dabei das Gefühl mit Freunden zusammenzusitzen und ihnen zu helfen, sich mit ihrem Business zu verwirklichen.

Du möchtest mehr über die Möglichkeiten des Personal Brandings erfahren und wie du dir damit ein erfolgreiches Seelen-Business aufbauen kannst?

Der Grund für die Scheu vor dem Rampenlicht

…sind Ängste oder Unsicherheiten, die dabei getriggert werden. Zum Beispiel:

  • Die Angst, dass du nicht gut genug sein könntest (ja, die meisten von uns sind Perfektionisten)
  • Die Befürchtung, dass die Leute dich nicht mögen könnten
  • Die Angst, dass du kritisiert werden könntest
  • Die Befürchtung, dass du mit deinem Angebot die Leute nerven könntest

Was fehlt, ist die Kenntnis darüber, wie du dich sicher, souverän und freudvoll auf der Bühne deines Seelen-Business bewegst.

Bei mir war es so: Erst als ich die Kenntnis davon erlangt hatte, wie ich mich wirklich zeigen wollte  – nämlich genauso, wie es in meinem Markenbuch festgehalten ist – und wobei ich mich sicher fühle, hörten die oben beschriebenen Symptome auf. Gleichzeitig wuchs meine Sichtbarkeit und mein Erfolg.

Deshalb sind hier meine Fragen an dich:

  • Was wäre, wenn du dich mit deinem Seelen-Business verwirklichen und der Welt zeigen könntest, was du wirklich drauf hast?
  • Was wäre, wenn du dich damit so entfalten könntest, wie du es wirklich willst?
  • Was wäre, wenn du dich niemals verstellen müsstest und nur die Kunden hättest, die wirklich zu dir passen?
  • Was wäre, wenn du mit deiner sinnvollen Arbeit zahlreiche Menschen richtig glücklich machen könntest?
  • Was wäre, wenn du wüsstest, was du tun musst, damit dir das gelingt?

Meine Empfehlungen für dich, um das zu erreichen

1. Hör auf zu zweifeln, ob du gut genug bist. Du bist es!

Ich weiß, dies ist leichter gesagt, als getan. Und von bloßen Sprüchen halte ich nicht viel. Doch es gibt eine recht einfache (wenn auch nicht leichte) Methode, um dies zu erreichen.

Übung: Schreibe dir jetzt gleich 50 Beispiele dafür auf, warum genau du gut genug für das bist, was du anbietest. Ich bin mir sicher, es gibt zahlreiche Beispiele dafür, denn es hat einen Grund, warum du das tun willst, was du willst. Und wo dein Herzenswunsch liegt, liegt gleich daneben dein Talent. Dafür gibt es, davon bin ich überzeugt, in deinem bisherigen Leben zahlreiche Beweise.

2. Vertraue darauf, dass es Leute gibt, die dich so lieben, wie du bist

Dazu möchte ich dir einige Fragen stellen:

  • Gibt es Menschen, die du so liebst, wie sie sind?
  • Wenn sie ein Seelen-Business und ein Angebot hätten, das dir helfen oder gefallen würde, würdest du von ihnen kaufen?
  • Gibt es Menschen, die du nicht so magst?
  • Würdest du bei ihnen kaufen?
  • Wie viele Kunden brauchst du jährlich für dein Business, damit du gut davon leben kannst?
  • Müssten dich alle Menschen lieben und von dir kaufen, damit du von deinem Business gut leben kannst?

Wahrscheinlich wird dir gerade in diesem Moment bewusst, wie wenig Kunden du im Vergleich zu deinen Befürchtungen wirklich brauchst, um gut von deinem Seelen-Business leben zu können

3. Akzeptiere, dass es immer Leute geben wird, die etwas auszusetzen haben

Wir leben in einer dualistischen Welt. Wir erleben „gut“ und „böse“, „kalt“ und „heiß“, „traurig“ und „fröhlich“ etc. Genauso gibt es Menschen, die gerne kritisieren und andere wiederum, die es nicht tun. Was wir daraus lernen können: Menschen, die kritisieren, sind nicht unser Problem, sondern ihr eigenes, denn sie kritisieren (und hören sich ständig dabei zu, was sie von sich geben). Wenn wir nicht hinhören, sind sie mit ihrer Kritik allein und wir gehen fröhlich, selbstbewusst und entschlossen unseren Weg geradeaus weiter.

Übung: Akzeptiere, dass es Leute gibt, die gerne kritisieren und lerne, dies zu ignorieren. Halte dich stattdessen an das Feedback dir vertrauter wohlmeinender Personen und an dein eigenes Bauchgefühl. Dann wirst auch du diese Angst meistern.

4. Definiere das Wort „Verkaufen“ neu

Es ist so jammerschade, dass dieses Wort bei uns feinsinnigen Menschen so negativ besetzt ist. Denn gerade wir haben so viel zu geben und gerade wir sollten wissen, wie wir unsere wertvolle Arbeit anderen zugänglich machen können. Denn wir wissen ja, wie sehr sie von uns profitieren können, wenn sie nur von uns wüssten… Viele von uns schweben immer noch leicht über dem Boden und erreichen den Kontakt mit der Erde nie.

Als ich vor vielen Jahren entschieden habe, BWL zu studieren, tat ich das mitunter aus genau diesem Grund: Ich wollte lernen, mit beiden Beinen auf die Erde zu kommen. Anfang 20 war ich in einer spirituellen Gemeinschaft, lernte Yoga, Meditation, Energiearbeit etc. (und auch das „Opferdasein“). Aber ich fühlte, dass etwas nicht in Ordnung war. Ich steckte immer zurück, war immer die Bittstellerin, hatte nie Geld, und wenn, dann kein Selbstverdientes. Dieses Gefühl der Abhängigkeit machte mich halb krank und es wuchs in mir der große Wunsch heran, zu verstehen, „wie das mit der Wirtschaft funktioniert“. So kam ich schließlich nach viele Jahren zur hohen Kunst des authentischen Brandings.

Heute verbinde ich beide Dinge miteinander und ermögliche, spirituellen Unternehmerinnen, ihr Business funktionsfähig zu machen sowie meine eigene Spiritualität und Feinsinnigkeit in meinem Business zu leben.

Meine Inspiration für dich ist: Alles ist Eins. Das Eine kann nicht ohne das andere. Vielleicht ist Teil deiner Berufung, beides miteinander zu verbinden?

5. Verändere deine Perspektive.

Fokussiere dich auf das, was dein Business voranbringt. Ignoriere alles, was dich zurückhält. Lass dich davon zwar berühren, aber niemals verführen. Nimm deine Ängste wahr, doch erkenne, dass sie nicht real sind. Und wenn es eine begründete Angst gibt, dann rationalisiere. Finde eine Lösung dafür und setze sie in die Tat um, auch wenn es phasenweise unbequem ist. Dafür fühlst du dich dann nicht mehr im Nebel.

Übung: Stelle dir vor, was für dich möglich wird, wenn du deine Ängste besiegt hast und sichtbarer geworden bist. Wie wird es dein Business und dein Leben positiv verändern? Wie wirst du dich dann fühlen?

Übrigens: Um diese Ängste zu besiegen, brauchst du lediglich Klarheit darüber, wer du bist und was dein unfairer Vorteil ist. Um ihn herum baust du dir deine Marke auf und bist damit einzigartig und unkopierbar.

6. Entscheide dich für mehr Sichtbarkeit.

An diesem Punkt steht eine Entscheidung an. Du weißt jetzt, dass mehr Sichtbarkeit dir das Leben ermöglicht, das du dir wünschst.

Übung: Erinnere dich daran, warum du dein Business gegründet hast.

Deine Vision, die dahinter steckt, kann nur leben, wenn andere von dir wissen und verstehen, warum genau sie dich buchen sollen. Das können sie nur, wenn du ihnen das, was dich ausmacht und von anderen unterscheidet, verständlich machen kannst und dich damit zeigst. Wenn du deine Botschaft so ausdrücken kannst, dass sie sich direkt angesprochen fühlen und denken, „Ja, ich fühle mich genau erkannt und denke, dass ich hier mit meinem Problem richtig bin!“, dann hast du alles richtig gemacht.

7. Gehe heute den ersten Schritt.

Wenn du sichtbarer werden willst, dann nutze den heutigen Impuls und mache die Übungen aus diesem Artikel als ersten Schritt.

Dein erster nächster Schritt könnte aber auch sein:

  • Eine Webseite zu erstellen.
  • Eine Fanpage auf Facebook zu erstellen und regelmäßig Inhalte zu posten.
  • Auf ein Netzwerkevent zu gehen und dich mit deiner Marke dort vorzustellen.
  • Ein Webinar zu veranstalten.
  • Ein Video zu drehen und auf Youtube zu veröffentlichen.

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Sei faszinierend authentisch Du!

Deine Anna Breitenöder

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Bildquelle: Bildmontage aus (c) Ulla Koityrina – Fotolia.com (Model) und Rosario Rizzo – Fotolia.com (Himmel), Bild im Text: (c) vali_111 – Fotolia.com

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