Heute möchte ich dir gerne einen Auszug aus meinem neuen eBook „Elina“ aus der Serie „Lena, die Vogelfrau“ schenken, das morgen als Kindle eBook erscheint!

Übrigens – ein Kindle eBook kannst du auf deinem PC, Handy oder Tablet lesen. Dazu brauchst du dir nur de Software von Amazon heraunterladen und los geht’s!

Mein zweites Buch „Elina“ aus der Serie „Lena, die Vogelfrau“ erscheint morgen als Kindle eBook und ich freue mich, es dir heute schon vorstellen zu dürfen!

Da du ja morgen bereits auf Amazon.de die ersten Kapitel zur Vorschau bekommst, möchte ich dir heute einen Teil aus der Mitte des Buches schenken: Ein Auszug meiner Lieblingskapitel, die ich immer und immer wieder lesen kann. Darin geht es nämlich um die Villa der ewigen Wandlung, um Idis, Lena und Papili und was sie dort so alles erleben. Und es ist spannend und dann lustig! Ich bin gespannt, was du sagst!

Das zweite Buch, „Elina“, handelt von Lenas Reise zu ihrer Berufung. Sie ist eine waschechte Scannerin, wie nach und nach sichtbar wird und wenn du das Buch liest, erlebst du zusammen mit ihr und Idis, wie sie ihre Berufung findet. Bis dahin muss sie aber noch viele Aufgaben bestehen 🙂

Ich habe das Buch anhand meiner Erfahrungen in meiner Coachingpraxis modelliert und es sind darin all meine Übungen, Anleitungen und Tipps versteckt. Da es aber schon sooo viele Bücher über das Finden der eigenen Berufung gibt und sie alle so wahnsinnig sachlich oder amerikanisch daherkommen, juckte es mich im Dezember 2015 in den Fingern und ich verbrachte jede Minute, die ich hatte, damit, das Buch zu schreiben. Es ist mein zweites Buch und es empfiehlt sich, zuerst „Papili“ zu lesen (welches es jetzt übrigens auch als Taschenbuch gibt). Aber du kannst es auch sofort „verschlingen“ 😉

Ich habe auch einen Blogartikel mit einem Auszug aus dem Buch „Papili“ verfasst. Papili ist übrigens Lenas Vogelküken und es wohnt in ihrem Herzen… Hier findest du ihn…

Auszug aus „Elina“ aus den Kapiteln „Die Villa der ewigen Wandlung“ und „Buntes Papili“

„Wir gehen heute in die Villa der ewigen Wandlung…

Dort ist alles möglich, wie du sehen wirst. Es wird dir auch vor allem deshalb sehr gefallen, weil du so kreativ bist. Denn dann wird es dir leicht fallen, durch die Räume der Villa zu gehen!“ Idis schaute Lena anerkennend an und fügte hinzu, „Du musst wissen, dass die Villa der Veränderung leer ist, solange du draußen stehst. Jedoch, sobald du eingetreten bist, nimmt sie die Form dessen an, was du in deinem Herzen wirklich willst!“

„Wow! Das hört sich toll an!“ staunte Lena, „Wie funktioniert denn das? Ich habe mich früher nämlich immer gefragt, ob meine Bücher leer sind, solange sie zu sind, und erst beschrieben, sobald ich sie geöffnet habe. Ist das eigentlich so? Ich habe irgendwann aufgehört, diese Frage zu stellen…“

„Finde es heraus“, sagte Idis geheimnisvoll.

Lena nahm ihre Tasse mit dem Stärkungstrunk in die Hände und trank. Dann beobachtete sie, wie Idis noch eine Dose mit einpackte.

„Was ist das?“ wollte Lena wissen.

„Die Dose der Eingebung“, antwortete Idis. „Wir werden an einer bestimmten Stelle deine Ideen in dieser Dose einsammeln, damit du nichts vergisst!“

„Ok“, sagte Lena, konnte sich aber darunter nichts Genaueres vorstellen. Dennoch nahm sie es einfach hin, ohne weitere Fragen zu stellen und kurz darauf gingen sie los.

„Papili!“ fiel es da Lena ein…

„Wo ist denn Papili?“

„Ach, ja, es ist bereits zur Villa geflogen, denn es war so neugierig und ungeduldig und da habe ich es ihm erlaubt“, erklärte Idis und Lena musste schmunzeln, denn eines war Papili in der Tat: überaus neugierig!

Dann verließen die beiden das Haus. Als sie den Waldweg Richtung Wolkentreppe eine Weile gegangen waren, meinte Idis, „Ja, das muss er sein“ und ging auf einen Baum mit einem dicken Stamm zu. „Unsere Abkürzung“, gab sie Lena zu verstehen und stieg einfach in den Baumstamm hinein. Lena staunte. Es war keine Tür zu sehen und auch kein sonstiger Eingang. Bloß ein Baumstamm! Und Idis war einfach hineingegangen, als ob der Baum eine pure Lichterscheinung war.

„Kann ich das auch?“ fragte sie sich und da hörte sie Idis rufen, „Ja, geh einfach durch den Stamm, ich bin schon da!“ Lena setzte ihren rechten Fuß beherzt in den Stamm und tatsächlich, sie konnte einfach hineingehen, als ob der Stamm aus purer Luft bestand. Dann ging sie einfach hindurch. Kaum hatte sie ihren zweiten Fuß nachgezogen, befand sich schon auf der anderen Seite, auf welcher Idis sie bereits erwartete.

Die beiden Frauen standen nun auf einer begrünten Anhöhe. Vor ihr erhob sich eine stattliche Villa mit wunderschönen Fresken und Verzierungen. Sie war strahlend weiß angestrichen und in der Mitte über dem Eingang stand in violetten Lettern

„Villa der ewigen Wandlung“

Und hinter der Villa wuchsen hohe Tannen in tiefdunklem Grün.

Lena bemerkte nun, dass zum Eingang genau sechzehn Treppenstufen empor führten. Und sie wunderte sich darüber, dass die Tür bereits weit geöffnet war, denn die Villa machte einen unbewohnten Eindruck.

„Lass uns hineingehen“, sagte Idis und lief voraus die Treppenstufen empor. In diesem Moment flog Papili fröhlich zwitschernd aus der Villa, und es piepte, „Lauter Vogelfreunde! Ich habe mir Vogelfreunde geschaffen!“ Und als Lena und Idis die Villa betraten, kamen sie zuallererst in eine Eingangshalle, aus welcher links und rechts mehrere Räume abgingen und eine Treppe geradeaus nach oben führte. Überall flogen kleine Piepmätze herum, saßen auf dem Treppengeländer sowie auf dem dicken Kronleuchter in der Eingangshalle, und flogen aus den Räumen heraus und wieder hinein. Manche sangen, andere zwitscherten laut und andere krächzten.

„Papili! Schöne Vogelfreunde hast du dir geschaffen!

Weißt du auch, wie sie alle heißen?“ wandte sich Idis an Papili. Und dieses piepte, „Nein, es sind einfach nur ganz viele und das wollte ich so!“

Lena schaute ein wenig ratlos zu Papili und dann zu Idis hinüber.

„Papili“, sagte Idis dann, „Wäre es auch in Ordnung, nur drei Vogelfreunde zu haben? Dafür aber ganz feste?“

Papili legte seinen Kopf schief und überlegte etwas, dann piepte es, „Ok! Drei sind auch ok und außerdem ist es auch ziemlich laut mit so vielen Freunden.“

Und in diesem Moment waren nur noch drei kleine bunte Vögel da. Und Papili.

„So ist es schon besser“, sagte Idis, „Denn dann können wir jetzt mit der Arbeit beginnen. Kommt ihr?“

Und Lena und Papili und die drei übrigen Vögel folgten Idis, und gingen dann zunächst in den ersten Raum auf der linken Seite hinein.

„Der Raum der zwölf Urbilder“…

sagte Idis feierlich und stellte sich in die Mitte des Raumes. Lena und die Vögel gesellten sich zu ihr.

„Nun, Lena“, begann Idis, „Die Urbilder sollen erscheinen!“ Und sofort erschienen in einem Kreis um Idis, Lena und die Vögel, zwölf weibliche Figuren, alle in einer anderen Form. Einer Urform. Und alle aus kristallinem Licht, Hologrammen ähnlich.

Lena war überrascht und fasziniert zugleich und schaute sich jedes Urbild ganz genau an…

Da war zuallererst eine Abenteurerin auf einem großen Segelschiff. Dann sah sie eine Heilerin, welche gerade mit ihren Händen ein kleines Vögelchen heilte. Als Nächstes erkannte sie eine Heldin, die auf einem Siegertreppchen stand. Und dann war da eine Rocksängerin, die gerade eine Gitarre entzwei schlug. Lena stutzte bei ihrem Anblick ein wenig, schaute sich dann aber weiter im Kreis um. Als Nächstes sah sie eine Königin auf einem Thron und gleich daneben eine Frau, die auf einer Bank saß und in die Gegend schaute. Eine der Frauen hielt ein großes Herz vor sich, eine weitere war eine waschechte Zauberin, die gerade ihren Zauberstab schwang. Dann war da eine Frau in einem Clownskostüm. Sie schnitt lustige Grimassen, während ihre Nachbarin einfach nur sehr weise und klug aussah. Und gleich daneben sah Lena eine Frau, die in sich versunken dastand und selig lächelte. Und zuletzt war da eine Künstlerin, die gerade eine Leinwand bemalte.

„Wow!“ rief Lena. „Sie sind alle so einzigartig!“

„Ja, das ist wahr!“ sagte Idis. „Und nun, schließe einmal deine Augen und konzentriere dich auf dein Herz. Beobachte, in welche Richtung dein Herz nun einen Lichtstrom aussendet. Du darfst dich dabei im Kreis drehen und schauen, von welcher Frau du magnetisch angezogen wirst!“ wies Idis Lena an.

Lena schloss ihre Augen und augenblicklich fühlte sie, wie ein Lichtstrom aus ihrem Herzen strömte. Sie drehte sich im Kreis, jedoch wurde ihr Lichtstrom sofort in zwei verschiedene Richtungen gezogen und bildete zu jeder Urform einen Lichtstrahl. Allerdings bildeten sich Strahlen zu jeder einzelnen Frau, nur waren einige Strahlen dicker und andere wiederum dünner. Und so strahlten aus Lenas Herz nun zwölf Lichtstrahlen, und alle in anderen Farben und Stärken. Die Farben unterschieden sich allerdings nur leicht, denn alle waren sehr hell und leuchtend. Einige der Strahlen verfärbten sich jedoch eher Rot und anderen eher Blau.

Idis nickte und sagte, „Öffne jetzt deine Augen und schau!“ Lena schaute auf die Lichtstrahlen und zu welchen Urformen sie führten.

Und da erkannte sie, dass sie sich am stärksten von der Künstlerin angezogen fühle, die mit ihren bunten Pinseln ihr Bild auf die Leinwand malte. Der zweitdickste Strahl führte sie zur Zauberin mit ihrem Zauberstab. Und der drittstärkste Strahl führte zur Abenteurerin auf dem großen Segelschiff.

„Das sind die drei Urformen, aus der deine Seelenessenz besteht“, stellte Idis fest. „Sie sind das, woraus deine Bestimmung gesponnen ist und deine Lebensaufgabe gestrickt wird.“

Lena schaute Idis erstaunt an, „Ich habe eine Lebensaufgabe?“

„Ja! Jeder auf dieser Welt hat eine Lebensaufgabe. Aber die Vogelfrauen haben sie erkannt und leben sie zum Wohle der Welt aus!“ erwiderte Idis begeistert.

Lena war tief berührt und sie sagte, „Ja, so will ich das auch. Auch ich will meine Lebensaufgabe zum Wohle der Welt leben!“

Und sie überlegte und fragte dann, „Also besteht meine Bestimmung aus der Zauberin, der Künstlerin und der Abenteurerin?“

„Ja, Lena, und wir werden ihre Kraft später in deine wahre Aufgabe einfließen lassen. Für den Moment reicht es, dass du diese Botschaft erfahren hast. Denn nun gehen wir zuerst zur nächsten Aufgabe über.“ Und sie rief in den Kreis, „Urformen, verschwindet!“ und der Raum war leer wie zuvor. Nur Lena, Idis und die Vögel befanden sich noch in seiner Mitte.

Papili flog aus dem Raum und seine drei Freunde folgten ihm.

„Zum Farbtopf!“ piepte es…

Und die vier Vögel flogen mit lautem Gezwitscher nach oben und noch weiter nach oben und ganz nach oben unters Dach. Lena schaute Idis fragend an. „Zum Farbtopf?“

„Ja, wir gehen jetzt in einen Raum, den wir den Farbtopf nennen. Allerdings ist es kein Farbtopf, aber er heißt eben so“, antwortete diese und fügte hinzu, „Lass uns nach oben gehen, wo die Vögel bereits sind, und ich zeige dir, was ich meine.“

Lena und Idis gingen bis ganz in die obere Etage der Villa. Es musste der vierte Stock sein. Und als sie dort waren, gab es nur einen einzigen großen Raum, der von oben bis unten vollkommen bunt war.

„Ja, das ist ein wahrer Farbtopf“, freute sich Lena.

Papili und seine Vogelfreunde hatten bereits einige Schalen mit bunter Flüssigkeit entdeckt und planschten munter darin herum, als Lena und Idis in den Raum kamen. Papili war schon ganz pink und die anderen Vögel gelb, blau und Türkis. Einer der Piepmätze hatte gerade einen seiner Füße versehentlich in eine dunkle Flüssigkeit getaucht und piepte, dass es ihm gar nicht gefiel. Und Papili und die beiden anderen Vögel standen um den Dunkelfuß-Vogel herum und schauten ratlos auf seinen Fuß. Aber sie wussten nicht, wie sie die Farbe wieder abbekamen!

Da ging Idis zu den Vögeln, nahm eine Schale mit noch dunklerer Flüssigkeit und tauchte den Vogelfuß dort hinein. Und schwupps, hatte er seine vorige Farbe wieder zurückgewonnen.

„Mit dieser Flüssigkeit macht ihr alles wieder wie vorher“, erklärte Idis den Vögeln. Und Papili machte laut „Piep!“ und ließ sich voller Wonne in die noch dunklere Flüssigkeit plumpsen. Stolz kam er heraus gestiefelt und hatte wieder seine ursprüngliche Farbe. „Jetzt Liiiila!“ piepte es freudestrahlend und ließ sich in eine lilane Flüssigkeit fallen. Die anderen Vögel taten es ihm gleich und nun waren da vier kleine lila Vögel.

Lena und Idis mussten lachen, so komisch sah das aus.

„Aber nun zu deiner Aufgabe, Lena“, sagte Idis nun.

„Du kennst jetzt deine Seelenessenz…

Nun finde die Farben, die deine Essenz ausmachen!“

Lena überlegte, „Wie soll ich das wissen? Oder finden?“

„Nun, du brauchst die Lichtverbindung dazu. Mit welcher du auch den Lichtstrom zu den Vogelfrauen, den Menschen und den Urformen hergestellt hast. Mit dieser Lichtverbindung findest du nun auch die Farben deiner Seelenessenz heraus!“ erklärte Idis.

„Gut, ich probiere es“, sagte Lena und ging in die Lichtverbindung. Und sie stellte fest, dass hier in Idis‘ Welt alles viel schneller ging. Denn die fliegenden Klabuwees waren jetzt nicht zugegen und die Lichtverbindung bestand bereits, als Lena nur daran gedacht hatte! Sie konnte direkt einen Lichtstrom aussenden, der in alle Richtungen aus ihrem Herzen floss. Und in diesem Moment leuchteten in einem ganzen Kreis um sie herum vier Farben auf. Es war ein leuchtendes Gold und ein tiefes Purpurrot sowie einzelne Tupfer dunkles Petrol und helles Rosa. Zudem war alles von einem weiß-leuchtenden Schimmer umgeben.

„Nun“, sagte Idis, „Sammele es ein und gib die Essenz hier in meine Dose hinein.“

„Ah, nun kommt also Idis‘ Dose zum Einsatz“, dachte Lena, „Wieso nur haben wir sie eigentlich bei den Urformen nicht gebraucht?“

„Die Dose ist für die Verwirklichung deiner Essenz bestimmt, denn diese brauchst du für dein Ritual. Die Urformen gehören nicht zu deiner Essenz. Sie SIND deine Essenz!“ erklärte Idis, aber Lena verstand nicht genau, was diese damit sagen wollte. Dennoch vertraute sie Idis, dass es einfach so stimmte, wie sie sagte.

Dann sammelte Lena ihre Farben in ihr Herz und gab sie in einem bunten Lichtstrahl in Idis‘ Dose.

Und schon war es Zeit weiterzugehen. Die Vögel waren bereits gelb und in einem Lindgrün gefärbt und Idis ging lachend mit der dunklen Entfärbungsflüssigkeit zu ihnen. Da ließen sich alle Vier mit einem lauten Platscher hineinfallen und kamen in ihrer Naturfarbe wieder heraus.

„Das war so toll!“ piepte Papili, „Ich will am liebsten hier bleiben! Piep!“

Aber Idis erklärte Papili, „Lena muss noch eine lange Reise machen, wir müssen jetzt los und ihr müsst mit, weil wir euch ja brauchen!“ und sie ging die Treppen hinab.

Und Papili flog artig hinter Idis her und die drei Vogelfreunde und Lena folgten ihnen.

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Deine Anna Breitenöder

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