Du hast deine Berufung gefunden und willst dir nun ein Herzensbusiness aufbauen?

Dann ist es sehr wichtig, dass du dir jetzt deine Positionierung erarbeitest.

Wenn du wissen willst, was eine Positionierung überhaupt ist und wie du sie herausarbeitest, um dein Herzensbusiness erfolgreich an den Start zu bringen, dann lies weiter.

Was bedeutet aber überhaupt „Positionierung“?

Der Begriff stammt aus der Marketinglehre und heißt eigentlich Markenpositionierung. Es geht dabei darum, dass du aus deiner Berufung eine Marke kreierst, die möglichst unverwechselbar in der Erinnerung deiner idealen Kunden bestehen bleibt. Und ganz wunderbar wäre es natürlich, wenn dir das noch besser gelingt, als deinen lieben Mitbewerbern.

Jetzt denkst du vielleicht, „Oh je, aber wie soll ich das denn schaffen, es gibt schon so viele Mitbewerber, da habe ich, kleine graue unbekannte Maus, doch gar keine Chance!“

Aber, ich kann dir versichern, „Doch, hast du!“

Denn genau darum war es ja so wichtig, deine Berufung herauszufinden und nun beim Finden deiner Positionierung deine Einzigartigkeit herauszuarbeiten. Denn das ist deine Chance! Du bist einzigartig!

Und nun eine Extra-Juchhuu-Nachricht für alle Scannerinnen…

Du hast so viele Talente und Fähigkeiten, was bedeutet, dass du eine mega-reiche Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten hast, um eine extrem einzigartige Positionierung zu finden. Und dabei eine größere Chance, den Nerv deiner Kunden zu treffen. Und wieso das? Weil du deinen potenziellen Kunden damit einen super speziellen Nutzen bieten kannst, da du noch so viel mehr zu geben hast, wovon sie im entscheidenden Augenblick sehr wahrscheinlich positiv überrascht sein werden.

Also merke: Scannerin sein bedeutet…

  • ganz wunderbar perfekt gesegnetes Glück
  • ganz viele Talente und Fähigkeiten
  • viele Kombinationsmöglichkeiten für deine Positionierung
  • viele Optionen für deine Einzigartigkeit
  • weniger Untergehen in der grauen Messe deiner Wettbewerber
  • weniger wahrgenommene Wettbewerber durch deine potenziellen Kunden
  • höhere Verkaufschancen
  • Möglichkeit, relativ mehr Geld zu verdienen
  • höhere Chance, deine Berufung ausleben zu können
  • höhere Chance, deinen Herzensruf leben zu können
  • höhere Chance, erfüllt und glücklich zu sein.

Cool, oder?

Aber nicht nur das, denn da du so viele Talente und Fähigkeiten hast, beeinflussen sich diese gegenseitig und du bist dadurch fähig noch interessantere Innovationen zu erschaffen, als es jemand wäre, die nicht so viele Talente hat.

Also merke: Deine Vielseitigkeit ist dein Ass im Ärmel!

Wie findest du jetzt deine Positionierung?

Ganz einfach. Beantworte die folgende Frage:

„Welches Problem meiner Kunden löse ich mit meiner einzigartigen Berufung?“

Dann hast du deine Positionierung gefunden und eigentlich müsstest du jetzt nicht mehr weiterlesen.

Da diese Frage aber nicht immer so leicht zu beantworten ist, da sie etwas Denkarbeit erfordert, möchte ich dich jetzt nicht hier im Regen stehen lassen. Ich möchte dich aber gern an die Hand nehmen und mit dir Schritt für Schritt die Reise zur Antwort dieser Frage gehen.

Denn diese Frage birgt viele Rätsel in sich!

Das erste Rätsel: Das Problem!

Du fragst dich jetzt vielleicht, „Na, aber, vielleicht haben meine potenziellen Kunden gar kein Problem?“

Hm, das kann schon sein! Aber… dann sind sie nicht deine potenziellen Kunden, denn ohne Problem kein Schmerz, ohne Schmerz kein Bedürfnis, ohne Bedürfnis kein Bedarf und ohne Bedarf… naja: keine Nachfrage!

Alles klar, oder? ;D

Also brauchen deine Kunden ein Problem. Am besten ein riesengroßes Problem.

Und dann kommst du mit deiner Lösung! 

Also…

Zweites Rätsel: Deine Lösung

Genial, oder? Denn wenn du weißt, welches Problem deine Kunden haben, und wenn du weißt, wie du es lösen kannst, dann hast du schon fast gewonnen.

Hm… warum nur fast?

Weil da noch ein drittes Rätsel auf dich wartet…

Drittes Rätsel: Deine Kunden

Denn du weißt ja jetzt noch immer nicht, wer deine Kunden eigentlich genau sind. Aber keine Sorge, weiter unten gebe ich dir dazu hilfreiche Tipps!

Das vierte Rätsel, das sich im obigen Satz versteckt, ist deine Berufung.

Viertes Rätsel: Deine Berufung

Ich gehe davon aus, dass du deine Berufung bereits gefunden hast. Denn ohne die macht es keinen Sinn, ein Herzensbusiness aufzubauen. Außer du willst ein Zweck-Business.

Nehmen wir einmal an…

du hast herausgefunden, dass dein Herzensruf ist, als Designerin zu arbeiten, und deine Berufung, mit deinen Designs die Welt zu einem schöneren Ort zu machen. Vielleicht hast du eine Designausbildung, aber bist in einer Anstellung nicht glücklich und hast erkannt, dass du deine Vision und deine Ideen nur und überhaupt am liebsten in einer Selbständigkeit umsetzen willst. Da spürst du deinen Herzensruf und dort siehst du deine Berufung!

Übrigens, unter Herzensruf verstehe ich deinen Wunsch-Lebensentwurf, und dieser bezieht sich darauf, wie du dein Leben gestalten willst. Die Berufung ist meinem Verständnis nach ein Teil des Herzensrufs. Wenn dein Herzensruf ist, dass du selbstbestimmt deine Visionen in die Welt bringen willst, dann kann es gut sein, dass du deine Berufung in einer Selbstständigkeit leben musst, um wirklich glücklich zu sein. Das kann aber auch ganz anders sein. Es hängt von deinen Werten und Bedürfnissen ab. Lies hierzu auch den Artikel über Scanner und Berufung… 

Um weiter an diesem Beispiel zu bleiben… Vielleicht bist du nicht nur gern Designerin, sondern schreibst noch gerne, liebst es, anderen etwas beizubringen und willst außerdem viel reisen. Puh! Ganz schön viel auf einmal, oder? Aber das ist alles gar kein Problem!

Denn deine anderen Leidenschaften kannst du möglicherweise in deine Positionierung mit einbinden.

Deine Positionierung hält genau fest, was der Auftrag deines Designbusiness ist. Und du möchtest es ganz besonders machen, denn schließlich bist du Scannerin, vielseitig begabt, perfektionistisch, sehr feinfühlig, hochinteressiert an so vielen Dingen und überhaupt, du brauchst eigentlich fünf Leben, nein, hundert, um all deine Interessen leben und vor allem erfahren zu können.

Die frohe Botschaft…

Deine Positionierung darf Teile oder sogar all deine Interessen integrieren!

Und wieder zurück zum Beispiel… Wenn du als Designerin jetzt auch noch Autorin, Trainerin und Reisende sein willst, könnte das so aussehen: Du entscheidest dich für ein Business, in dem du unabhängig bist und viel reisen kannst. Du hältst Trainings für Menschen, die Design lernen wollen und schreibst über dieses Thema. Deine Leidenschaft, das Reisen lebst du aus, in dem du für Kunden arbeitest, die an verschiedenen Orten leben und dir die Reisen bezahlen oder du reist wohin du willst und arbeitest von überall aus, weil du ein Online-Business hast, welches dir ermöglicht für Kunden auf der ganzen Welt tätig zu sein. Du könntest dich somit zum Beispiel als die reisende Designerin positionieren. Dabei lässt du dich bei deinen Designs von den verschiedenen Orten der Welt inspirieren, schreibst über das Reisen und bringst anderen bei, wie sie das, was du tust, auch für sich selbst umsetzen können.

Nun geht es darum, deine Idee auf den Prüfstand zu stellen. Und zwar erst einmal in deinem Kopf, indem du dir folgende Fragen stellst und beantwortest. Und zwar am besten schriftlich!

Als Erstes geht es um die Bestandsaufnahme…

welches die Basis für dein weiteres Vorankommen ist.

  1. Warum ist mein Herzensruf eigentlich mein Herzensruf? Was steckt dahinter, das mich so sehr inspiriert, dass ich es in die Welt bringen will?
  2. Was genau habe ich der Welt zu bieten? Welche Fähigkeiten, Ausbildungen, Spezial-Kenntnisse, Wissen und Erfahrung habe ich, mit welchem ich andere bereichern kann?
  3. Was habe ich bereits erschaffen? Welche Produkte und Services habe ich bereits in meinem Portfolio? Und wenn mein Herzensruf gar nichts mit dem zu tun hat, was ich bisher gemacht habe – gibt es dann vielleicht Produkte, Konzepte, Services, die ich nur leicht abwandeln müsste, damit ich sie für das, was ich machen will, verwenden kann?

Zurück zum Beispiel: Sollte das bei dir so ähnlich sein, dann denkst du vielleicht, dass du alles ein bisschen, aber nichts richtig kannst. Damit bist du möglicherweise sehr unglücklich, denn überall um dich herum siehst du Menschen, die eine einzige Sache beherrschen und damit erfolgreich sind. “Wieso ist das nur bei mir nicht so”, denkst du ganz unglücklich.

Darum gibt es als Nächstes folgende Fragen für dich…

in welchen es um deine Einzigartigkeit geht. Hier geht es um die Lösungen, die du anbieten kannst. Beantworte sie wieder schriftlich.

  1. Welche besonderen Eigenschaften habe ich?
  2. Worauf bin ich in meinem Leben besonders stolz?
  3. Was kann ich alles?
  4. Wovon glaube ich, dass ich es besser als der Durchschnitt meiner Altersgruppe kann?
  5. Welche Tätigkeiten, Situationen, Aktivitäten liebe ich aus tiefstem Herzen?

Nun überlege, ob deine Antworten noch zu deinem Herzensruf passen.

Und….? Wenn ja, dann hast du deinen Herzensruf jetzt sehr wahrscheinlich noch klarer herausgearbeitet.

Nun überlege dir, welche Art von Kunden…

genau du mit deiner Einzigartigkeit ansprechen willst. Hier adressierst du deine potenziellen Kunden und ihr Problem. Stelle dir dazu am besten eine einzige Person vor.

  1. Wie sieht sie aus?
  2. Wie bewegt sie sich?
  3. Was sagt sie immer wieder?
  4. Was denkt sie über sich und die Welt?
  5. Was wünscht sie sich?
  6. Was wünscht sie sich ganz im Geheimen?
  7. Was sind ihre Ziele?
  8. Wie ist ihr Verhalten?

Wenn du alle Fragen beantwortet hast, kommt der letzte Schritt, deine Berufung nun in deine Positionierung zu verwandeln.

Da jedes Business einen Kundennutzen…

schaffen muss, um am Leben zu bleiben, darfst du jetzt deine Berufung zu einer Lösung für das Problem deiner auserwählten Kunden umwandeln.

Um zu meinem Beispiel zurückzukehren, stell dir vor, du hast herausgefunden, dass du deinen Herzensruf deshalb in ein Herzensbusiness umwandeln willst, weil du das Reisen in fremde Länder und den Prozess des Gestaltens und Schreibens liebst. Du hast eine Designausbildung und diverse Fortbildungen in Fotografie und Webdesign. Du hast bereits verschiedene Websites für Freunde gestaltet, aber dir nie gedacht, dass du daraus ein Business machen könntest. Du hast dir deine Entwürfe noch einmal angeschaut und erkannt, dass sich bereits ein eigener Stil entwickelt hat. Du wurdest sogar bereits schon einmal weiterempfohlen. Die ganze Sache hat dir extrem viel Spaß gemacht. Und, du bist sehr stolz auf das, was du geschaffen hast. Du hast deine potenziellen Kunden analysiert und herausgefunden, dass sie schöne Designs lieben, diese aber nicht selbst entwickeln können. Sie wünschen sich eine schöne Website, Visitenkarten und Flyer. Und sie haben alle eine Leidenschaft für fremde Länder oder das Außergewöhnliche.

So, du hast sicherlich die Fragen alle beantwortet…

und bist zu einem zu dir passenden Ergebnis gekommen.

Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg zu deinem Herzensbusiness!

Sei faszinierend authentisch Du!

Deine Anna Breitenöder

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