Als Herzensruf-Coach treffe ich oft Menschen, die gerne ihre Berufung finden und leben würden. Sie suchen noch nach ihrer Berufung, obwohl sie meistens direkt vor ihrer Nase liegt.

Ist das bei dir vielleicht auch so?

Wenn du wissen willst, was deine Berufung ist und wie du deine nächsten Schritte zu ihrer Verwirklichung gestalten kannst, dann lies weiter.

Omas Brille

Wie ist das nun mit der Berufung? Ist es nicht so, dass du eigentlich weißt, was du von Herzen gerne machen würdest? Wie du gerne leben würdest? Tag für Tag? So wenigstens im Ansatz?

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Wahrscheinlich sagst du jetzt “Ja…”…

Und wahrscheinlich sagst du gleich danach “aber”…

Du weißt also, was deine Berufung ist und hast eine Menge Gründe dafür, zu glauben, dass es nicht deine Berufung sein kann. Deine Berufung liegt also direkt vor deiner Nase.

Ich kann manchmal kein besseres Beispiel dafür finden wie das mit der Oma, die ihre Brille auf hat und sie dennoch überall sucht. Lustiges Beispiel, ich weiß.

Aber genau so ist es möglicherweise auch mit deiner Berufung. Bei mir war es so und ich habe es auch bei anderen immer wieder so erlebt.

Es ist doch glasklar…

Wenn Menschen ihre Berufung suchen, ist es oft so, dass ziemlich schnell glasklar ist, was es ist. Zumindest in Prototyp-Version.

Aber… die Suchenden sehen es noch nicht. Und genau aus diesem Grund würden sie es mir auch niemals glauben, wenn ich es ihnen sofort sagen würde.

Also habe ich meine Herangehensweise kreativ verändert!

Ich ging dazu über, eine Reise zur eigenen Berufung zu inszenieren.

Ja, und plötzlich, rate mal, wo sie nach ihrer Reise gelandet sind? Genau! Da, wo sie begonnen hatten. Also bei der Brille. Auf der Nase.

Und weil das so gut funktioniert, erlaube ich mir, auch dich in diesem Artikel auf eine kleine Reise zu schicken – damit du schneller zu deiner Berufung kommst!

Warum eine Reise?

Weil die Reise den kleinen Unterschied ausmacht. Sie verändert die Wahrnehmung der Reisenden.

Plötzlich hältst du es für möglich, dass du deine Berufung tatsächlich ins Leben bringen kannst. Und so akzeptierst du deine Berufung auch tatsächlich als das was sie ist: als deine Berufung.

Auch wenn du mir jetzt vielleicht nicht wirklich glaubst: Du könntest jetzt sofort deine Berufung in dir als Sehnsucht wahrnehmen, eine Sehnsucht danach, endlich das Leben zu leben, von dem du instinktiv weißt, dass es zu dir gehört.

Jedoch!

Im Laufe deines Lebens gab es eine Menge Ereignisse, deren Erinnerungen in dir nun deinem Wunschtraum gegensteuern.

Gegensteuern?

Ja! Es gab Ereignisse, die in deinem Leben geschahen und dir glauben machten, dass du bestimmte Dinge nicht tun könntest, weil du damit vielleicht nicht erfolgreich sein würdest, oder kein Talent dazu hättest, oder noch nie jemand so etwas gemacht hätte, oder, oder, oder…

Kennst du das vielleicht von dir?

Genau in deiner Mitte, in deinem Herzen, sitzt nun deine Berufung klein und zart und will gerne raus und sich entfalten.

Jedoch, haben sich um dein Herz herum Aufpasser breitgemacht, die auf keinen Fall zulassen, dass du deine Berufung näher kennenlernst und lebst. Im Prinzip beschützen sie dich. Denn sie wollen nicht zulassen, dass der sichere Zustand, den du jetzt erreicht hast, in irgendeinem Maße gestört wird.

Deshalb machen viele Menschen leider ihre ersten Schritte zur Berufung auch erst dann, wenn der sichere Zustand sowieso schon ins Wanken geraten ist. Zum Beispiel, wenn eine Beziehung geplatzt oder ein enger Freund gestorben ist.

Dann sind die Aufpasser durcheinander und passen übergangsweise nicht richtig auf. Sie vergessen es zeitweise, gegenzusteuern.

Das ist dann die Zeit, in der deine Berufung möglicherweise hervortritt und du sie so richtig spürst.

Doch wenn alles sicher und behütet ist, und das Aushalten des (wenn auch nicht immer so angenehmen) Zustandes leichter ist, als Schritte hin zur Umsetzung deiner Berufung zu wagen, dann… ist die kleine Berufung in deinem Herzen schlichtweg machtlos! Sie kauert dann einsam und schüchtern in deinem Herzen und wartet auf den nächsten Umbruch, in der Hoffnung, noch eine weitere Chance zu haben, gehört zu werden.

Wenn du wüsstest…

Was kannst du also jetzt tun? Vielleicht magst du dir einmal die folgende Frage stellen:

Wenn du wüsstest, dass du nur noch ein Jahr zu leben hättest, was würdest du dann tun?

Wenn du wüsstest, dass du nur noch ein Jahr zu leben hättest, was würdest du dann tun? Klick um zu Tweeten

Womit würdest du dein Geld verdienen wollen?

Und was wäre dir sonst noch wichtig?

Was würdest du dann JETZT SOFORT tun?

Spürst du Wut? Trauer? Befreiung? Das Recht, endlich das zu tun, was du wirklich willst?

Und DAS ist es!

Geh ganz in diese Vorstellung hinein. Was steigt da in dir auf?

Bitte beantworte diese Frage JETZT!

Und wenn du wüsstest, dass du in einer Woche sterben würdest, was würdest du dann bereuen, nicht getan zu haben?

Vielleicht kannst du deine wahren Bedürfnisse jetzt noch besser wahrnehmen?

Die Top Five

Ich habe immer wieder gelesen, dass Menschen, die auf ihrem Sterbebett gelegen haben, bereuen, dass sie nicht das Leben gelebt haben, das sie wirklich wollten. Ein gutes Beispiel dafür findest du in dem Artikel “Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern” (Den Link zum Artikel findest du unten).

Die Top Five sind demnach:

1.  „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben“

2.  „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet“

3.  „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken“

4.  „Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten“

5.  „Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein“

Nicht mehr bloß eine weit entfernte Sehnsucht

Ich habe mir oft Gedanken über dieses Thema gemacht. Das erste Mal, als ich noch in London lebte, gerade von einem Retreat (einige Tage Meditation) nach Hause gekommen war und ein Buch über Persönlichkeitsentwicklung las. Dort begegnete mir die Frage das erste Mal – ich weiß allerdings nicht mehr, welches der vielen Bücher, die ich gelesen habe, das war.

Kurze Zeit später entschied ich, meinen damaligen Traum zu verwirklichen und eine Coaching-Ausbildung zu machen.

Damals wusste ich auch ganz plötzlich sehr genau, dass ich wieder zurück nach Deutschland “in meine Heimat” wollte.

In diesem Moment spürte ich nicht mehr bloß eine weit entfernte Sehnsucht nach meiner Berufung, so nach dem Motto “man könnte ja mal…”, sondern es wurde bitterernst.

Ein fremdes Leben?

Was kannst du jetzt ganz konkret tun?

1.  Frage dich regelmäßig, in welchen Bereichen du noch ein fremdes Leben führst. Nun nimm deine Antworten und frage dich bei jedem Einzelnen, was du tun kannst, um diesen Bereich zu verändern. Sei dabei kreativ!

2.  Etabliere eine tägliche Stille-Praxis in deinen Alltag, in welcher du dich fragst, ob du dein Leben so lebst, dass du es am Ende nicht bereuen wirst.

Der Erfolg kommt von ganz alleine…

Ich veränderte meine diversen Lebensbereiche, weil mir plötzlich bewusst wurde, wie zeitlich begrenzt unser aller Leben ist. Auch heute noch fällt mir immer wieder auf, wie lange es dauert, bis bestimmte Veränderungen stattgefunden haben – also ist es besser zu früh (also jetzt gleich) damit zu beginnen, als zu spät (oder nie!).

Und manchmal ist es sinnvoll, ins kalte Wasser zu springen. Das Lernen und der Erfolg kommen dann von ganz alleine.

Manchmal ist es sinnvoll, ins kalte Wasser zu springen. Der Erfolg kommt dann von ganz alleine. Klick um zu Tweeten

Aber wenn du nichts tust, hast du selbst diese Chance verpasst!

Du hast DICH verpasst!

Und jetzt du!

Beantworte nun die Fragen aus dem Text…

Und dann: Spring!

Du kannst nur gewinnen, ich verspreche es dir 🙂

Sei faszinierend authentisch Du!

Deine Anna Breitenöder

Den oben erwähnten Artikel findest du hier. 

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