Du willst endlich deine Berufung finden

…und schon so lange suchst du nach ihr. Immer wieder begeistert dich etwas und du stürzt dich hinein ins nächste Abenteuer. Es fühlt sich aufregend an. Und … du hoffst, dass du endlich angekommen bist, deine Berufung endlich gefunden hast.

Und dann… passiert es wieder. Das, was dich vor Kurzem noch so begeistert hat, ist plötzlich nicht mehr das Richtige. Du bist wieder einmal zutiefst enttäuscht. Denn, du hast ja alles gegeben, sehr gehofft und warst dir im Übrigen dieses Mal so sicher…

Falls es dir auch immer wieder so geht, dann könnte es sein, dass du nach dem Falschen suchst und deine Berufung vielleicht nicht das ist, wonach du suchst.
Falls du wissen willst, wie du deiner Berufung näherkommen kannst, dann lies weiter.

Verliebt-Sein ist keine Liebe

Kennst du das? Du sagst oder denkst zu jemandem: “Ich liebe Dich”. Aber – wie lange hält deine Liebe an? Die Energie, das Gefühl, vollständig begeistert und fasziniert zu sein von dieser einen anderen Person? Plötzlich liebst du diese Person nicht mehr. Plötzlich ist alles ganz anders. Denn, du hattest dich verliebt. Und Verliebt-Sein hat bekanntlich wenig mit Liebe zu tun.

Genauso könnte es auch mit deiner Berufung sein. Immer wieder meinst du, deine Berufung gefunden zu haben und verliebst dich. Unsterblich. Du sagst zu deiner “Berufung” “Ich liebe Dich”, du bist voller Leidenschaft, tanzt mit deiner “Berufung” Tango, datest sie bis spät in die Nacht und stehst früh auf, um ihr wieder nahe zu sein – und erzählst allen, wie toll deine Berufung ist, die du meinst, endlich gefunden zu haben… Du liebst das Verliebt-Sein, den Reiz des Neuen, die Faszination, die dich ganz einhüllt…

Na und plötzlich ist deine Berufung nicht mehr “deine Berufung”. Du kannst es nicht fassen, aber es ist einfach keine Liebe mehr da. Deine Berufung hat “plopp” ihren Glanz verloren. Und dann wartet da etwas Neues auf dich. Nur – du denkst: “Das kann doch einfach nicht sein, dass es wieder nichts war. Ich will doch endlich, endlich meine Berufung finden! Wann kommt sie denn endlich?” (Du hast es dir doch so sehr gewünscht und warst dir doch so sicher.)

Denn du hast gelernt “Man muss sich entscheiden”. Aber ist das wirklich so? Und vor allem – WER entscheidet denn da?

Die Liebe zur Veränderung

Vielleicht darfst du dich ja auch einfach verändern, so wie du willst und so oft du willst. Und damit auch deine Entscheidungen.

Wenn du dich dann wieder verändert hast, bist du dann noch du? Oder bist du dann jemand anderes geworden?

Jetzt bitte ich dich, die nächste Frage gaaanz aufmerksam zu lesen: “Wer ist noch von dir selbst da, nachdem du dich verändert hast?”

Ja, genau, und genau dieses Selbst, welches jetzt noch da ist, genau dieses, mit dem spreche ich ab jetzt. Ist das okay?

Veränderung ist ja etwas ganz normales und natürliches und es passiert quasi automatisch, ganz von selbst, ohne unser Zutun.

Weißt du, was passiert, wenn du dich aber dagegen wehrst?

Naja, dann funktioniert zumindest bei mir rein gar nichts mehr.

Früher habe ich immer zu hören bekommen: “Anna, du änderst ständig deine Meinung, deine Hobbies, deine Ansichten, deine Berufswünsche, deine Freunde, ja, sogar deine Namen! Das verwirrt mich, das geht doch nicht.” (Ähm, ja, ich hatte bereits mehrere Namen, und den Ersten änderte ich bereits ganz selbstbewusst im Alter von 8 Jahren.)

Diese permanenten „Vorwürfe“ aber, haben mich damals immer sehr verunsichert und ich wünschte mir nichts mehr, als endlich meine Meinung, mein Lieblingshobby, meine Berufung, meine Freunde und meinen Namen gefunden zu haben. Aber das war mir eben einfach nicht genug! Ich wollte mehr vom Leben. Und da ich irgendwann einmal verstanden hatte, dass Veränderung Spaß macht, warum sollte ich eigentlich damit aufhören? Auch wenn ich mir wünschte, “normal” (also angepasst) zu sein, gelang mir das zumindest im Zeitverlauf ganz und gar nicht. Denn ich trage so einen kleinen Rebellen in mir, der die Dinge von Zeit zu Zeit immer mal wieder auf den Kopf stellt. Gut so, denn dann bleiben sie frisch! Und… ich liiiiiebe Veränderung!

Heute kann ich nur noch darüber schmunzeln! Über mein damaliges “Normal-Sein-Wollen”. Wieso sollte ich auch? Ich bin Creative Veränderin, ja, genau, mit C, das gehört so 😉 – und meine Natur ist einfach, Dinge permanent zu verändern und das auf kreative Art und Weise.

Ehrlich gesagt finde ich es ein wenig lustig, dass es so einen Job gibt (der, der Creativen Veränderin), aber, was soll ich machen, ich habe ihn ja selbst erfunden!

Die Natur hat mich dazu bestimmt und ich habe die Herausforderung angenommen. Und es hat einen ganz guten Vorteil. Durch mich werden immer wieder Leute wachgerüttelt, aus ihrem total unglücklich-machenden Trance-Schlaf-Zustand aufzuwachen, und ihr Leben zum Positiven hin zu verändern.

Veränderung ist doch völlig normal, also verändert sich auch deine Berufung…

Du veränderst dich jeden Moment. Also darfst du damit aufhören, deine Berufung finden zu wollen, dir also einen Endzustand herbeizuwünschen, oder soll ich sagen, “Stillstand”? Du darfst ganz wach sein und neugierig beobachten, was da gerade passiert. Einfach dabei zuschauen, wie deine Berufung sich mitverändert und schließlich findet – aber eben auf ganz andere Weise, als du es dir möglicherweise vorgestellt hattest!

Du darfst staunen über deine sich ständig ändernde Faszination. Und dann plötzlich fällt dein Blick zurück auf… dich selbst! Und du bemerkst, wer da staunt, wer da hofft, wer da denkt und handelt und reagiert…

Und wer ist das? Welchen Job hat die Natur dir aufgetragen? Bist du auch eine Veränderin, oder vielleicht eine Bewahrerin, oder eine Inspirateurin, oder, oder, oder…? Was ist das, was du sowieso machst, so ganz nebenbei und als “normal” erachtest? Oder – wie es bei mir der Fall war, als “unnormal” (welches ehrlich gesagt auch leichter zu erkennen wäre)?

Das Verändern und die Veränderung sind sozusagen der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht.

Welches ist dein roter Faden?

Wenn du vielleicht auch immer wieder Neues begonnen hast, und neugierig und begeistert mittendrin zum Nächsten gesprungen bist, vielleicht hat dann das Thema “Veränderung” auch etwas mit dir zu tun? Aber vielleicht auch nicht und es gibt ein anderes Thema, das da zwischen den Zeilen auf dich wartet?

Überleg doch mal, wann genau bist du eigentlich immer auf zum nächsten Thema gesprungen, vielleicht zum nächsten Hobby, Job oder Partner? Oder zum nächsten Buch, während du gerade Eins am Lesen warst? Was hat dich gelockt? Oder was hat dich “vertrieben”?

Bei mir war das definitiv so: Mir wurden meine Jobs regelmäßig einfach zu langweilig. Dann konnte ich nicht anders und suchte mir einen neuen. Allerdings wurde mir auch mal das Land zu langweilig oder natürlich auch meine Hobbies. Ich finde es total cool, Neues zu lernen. Wenn ich etwas gelernt habe, ist es wie wenn ich ein Essen aufgegessen habe. Happs und weg! Ja, gelernt, und weg (im Kopf). Dann gerate ich immer in eine schwierige Zeit und bin auf der Suche nach Neuem.

Mein schlauer Trick

Vor einigen Jahren hab ich das durch einen schlauen Trick gelöst: Ich suche mir innerhalb meines Veränderungs-Business immer neue Themen. So kann ich permanent lernen, Neues erleben und so kreativ sein wie ich will. Und wenn ich Menschen coache, dann bin ich mit Neuem konfrontiert, nämlich, ihrem Leben, ihren Erfahrungen, ihren Herausforderungen (ah, ja, Probleme lösen gehört auch noch zu den Dingen, ohne die ich einfach nicht glücklich sein kann). Es ist nicht langweilig, es ist immer neu und… ich darf zur Veränderung anregen (meiner Lieblingsbeschäftigung Nr. 1!).

Wie ist es bei dir? Ist es auch wie mit dem Essen (Happs und weg…) oder hast du da einen anderen Vergleich, der für dich Sinn macht?

Was ist Deins?

Also, was könnte vielleicht das Thema deiner Berufungs-Such-Odyssee sein (wenn du schon sehr lange auf der Suche bist)? Was ist der Job, den dir das Universum mitgegeben hat (so wie bei mir “Creative Veränderin”)? Hast du eine Idee – wie kannst du deine Berufung finden?

Was ist der Job, den dir das Universum mitgegeben hat? Klick um zu Tweeten

Wenn dir etwas einfällt, würde ich mich über deinen Kommentar freuen!

Und hier nochmal alle Fragen in einem Happs 😉

  1. Wenn du dich verändert hast, bist du dann noch du? Oder bist du dann jemand anderes geworden?
  2. Wer ist noch von dir selbst da, nachdem du dich verändert hast?
  3. Welchen Job hat die Natur dir aufgetragen?
  4. Bist du auch eine Veränderin, oder vielleicht eine Bewahrerin, oder eine Inspiratorin, oder, oder, oder…?
  5. Was ist das, was du sowieso machst, so ganz nebenbei und als “normal” erachtest?
  6. Oder – wie es bei mir der Fall war, als “unnormal”?
  7. Welches ist dein roter Faden?
  8. Welches Thema wartet da zwischen den Zeilen auf dich?
  9. Überleg doch mal, wann genau bist du eigentlich immer auf zum nächsten Thema gesprungen, vielleicht zum nächsten Hobby, Job oder Partner?
  10. Oder zum nächsten Buch, während du gerade Eins am Lesen warst?
  11. Was hat dich gelockt?
  12. Oder was hat dich “vertrieben”?
  13. Wie ist es bei dir? Ist es auch wie mit dem Essen (Happs und weg…) oder hast du da einen anderen Vergleich, der für dich Sinn macht?
  14. Was könnte vielleicht das Thema deiner Berufungs-Such-Odyssee sein (wenn du schon sehr lange auf der Suche bist)?
  15. Was ist der Job, den dir das Universum mitgegeben hat (so wie bei mir “Creative Veränderin”)?

Sei faszinierend authentisch Du!

Deine Anna Breitenöder

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